STP Documents On-Premise 8.8.16
Diese Release Notes enthalten sämtliche Änderungen bis einschließlich Version 8.8.16. Frühere Patch-Versionen der Version 8.8 wurden in dieses Dokument übernommen.
Die Inhalte der neuen Version sind:
Version 8.8.16 ist in erster Linie ein Stabilitäts- und Fehlerbehebungs-Release. Kernpunkte sind die Aktualisierung der PDF-Konvertierungsbibliothek Aspose auf Version 26.6, die einen konkreten Darstellungsfehler behebt sowie die Behebung von 14 Problemen.
Bitte beachten:
Folgende Komponenten müssen – soweit Sie diese nutzen – ebenfalls aktualisiert werden:
- neue Winsolvenz Version 11.7.102
- neue beA DESK Version 1.12.0
Bei Nutzung der STP-Cloud müssen, sofern bei Ihnen vorhanden, zusätzlich aktualisiert werden:
- neuer WOPC (Winsolvenz OnPremise Connector) Version 11.7.102
- neuer STP.OnPremise.Connector Version 1.10.0
- neuer STP Documents OnPremise Agent Version 1.14.3.0
Bei Nutzung des Input Managements muss zusätzlich aktualisiert werden:
- neuer STP winsolvenz FLOW Connector Version 1.0.104
Bei Nutzung der InsO-Up muss zusätzlich aktualisiert werden:
- neues InsO-Up Cockpit Version 9.3.2
Auf dieser Seite: Neue Funktionen · Fehlerbehebungen · Wichtige Hinweise · Freigabe · Bekannte Probleme
Neue und erweiterte Funktionen
Aktuell — Version 8.8.16
- Aspose wurde auf Version 26.6 aktualisiert. Dadurch stehen die aktuellen Verbesserungen und Optimierungen der Aspose-Komponenten zur Verfügung.
Frühere Versionen anzeigen (8.8.1 – 8.8.11)
[8.8.11] Die Prüfung auf eine korrekte Lizenz für die Nutzung der Documents-API ist aktuell deaktiviert worden. (106829)
[8.8.10] Mit dieser Version wird für die Nutzung der DMS OnPremise API eine gültige Lizenzdatei vorausgesetzt. Dadurch wird sichergestellt, dass nur autorisierte Technologiepartner Integrationen mit dem DMS-System entwickeln und betreiben können. Unlizenzierte API-Zugriffe werden vom Server abgelehnt. In einer optionalen Übergangsphase kann die Prüfung installationsabhängig gelockert werden (mit Warnhinweis im Log). Für STP-Kunden ändert sich hinsichtlich der Lizensierung nichts. Es besteht eine Übergangsfrist, die am 1.4.2026 endet. (99637)
[8.8.6] Aktualisierung von verschiedenen Hinweistexten. (99415)
[8.8.1] In den Kanzleieinstellungen wurde im Bereich „ERV / EGVP / beA” – „Senden an beA DESK” – ein eigener Abschnitt für die Dateibenennung eingeführt, um für das Senden von Dokumenten an den beA DESK ein separates Dateinamenschema verwenden zu können. (84899)
[8.8.1] In den eigenen Einstellungen wurde im Bereich „ERV / EGVP / beA” – „Senden an beA DESK” – ein eigener Abschnitt für die Dateibenennung eingeführt, um für das Senden von Dokumenten an den beA DESK ein separates Dateinamenschema verwenden zu können. (84985)
[8.8.1] Die Vorschaufunktion aus den vergangenen Versionen ist in Documents jetzt für alle Nutzer standardmäßig verfügbar. Eine separate Freischaltung ist nicht mehr erforderlich. (85239)
[8.8.1] Ab sofort kann in den Kanzleieinstellungen die Funktion „Zum Löschen markieren” deaktiviert werden. Wird diese deaktiviert, sind die zugehörigen Menüeinträge im System nicht mehr sichtbar – sowohl im Kontextmenü als auch in den persönlichen Einstellungen. Hinweis: Deaktivieren Sie diese Funktion nur dann, wenn Sie auf anderem Wege das 4-Augenprinzip für das Löschen von Dokumenten sicherstellen. (85040)
[8.8.1] PDF/A-Dokumente können beim Versand an beA DESK von der Konvertierung ausgeschlossen werden. (92206)
[8.8.1] Das Online Handbuch von Documents ist ab jetzt im STP Help Center verfügbar. (93944)
Fehlerbehebungen
Aktuell — Version 8.8.16
Problem (ZD 164141): Ein Problem bei der Konvertierung von Word-Dokumenten in PDF, das zu veränderten Seitenumbrüchen führen konnte, wurde durch die Aktualisierung von Aspose auf Version 26.6 behoben. Die Formatierung wird nun bei der PDF-Erzeugung wieder korrekt übernommen.
(113753)Problem (ZD 181575): Es wurde ein Fehler behoben, durch den der TOCR-Fulltextworker in der 32-Bit-Variante gestartet werden konnte. Der Start in der 32-Bit-Variante wird nun verhindert.
(121717)Problem (ZD 174297): Es wurde ein Fehler behoben, durch das im MobileDesk erstellte Aufgaben im StandardDesk nicht abgeschlossen werden konnten. Aufgaben können nun unabhängig vom Erstellungsort ordnungsgemäß bearbeitet und abgeschlossen werden.
(118938)Problem (ZD 147764): Ein Fehler wurde behoben, bei dem der Standard nach dem Import in der Seitenleiste nicht mehr reagierte. Nach dem Import bleibt der Bereich nun bedienbar und reagiert wieder korrekt.
(121169)Problem (ZD 170473): Es wurde ein Fehler behoben, der zu einer fehlerhaften Datenbankabfrage und einer entsprechenden Fehlermeldung im DMS-Server-Log führen konnte.
(116433)Problem (ZD 163222): Ein Fehler wurde behoben, bei dem bestimmte Fehlermeldungen im Server-Log des DMS zu unerwarteten Systemabstürzen führen konnten.
(113526)Problem (ZD 171426): Ein Fehler wurde behoben, bei dem der Standard Desk einfrieren konnte und es gleichzeitig zu Darstellungsfehlern bzw. Funktionsstörungen in der Sidebar kam.
(116875)Problem (ZD 165185): Ein Fehler, bei dem der DMS-Server Nachrichten ohne Create User oder Modify User versendet hat, wurde behoben.
(114410)Problem (ZD 153892): Ein Fehler wurde behoben, durch den in der Löschhistorie in der Datenbank immer der STP Admin als Benutzer angezeigt wurde.
(108948)Problem (ZD 157297): Ein Fehler wurde behoben, durch den wiederholt die Meldung „LCAS not connected” angezeigt wurde. Infolgedessen musste der Server regelmäßig neu gestartet werden.
(110489)Problem (ZD 162108): Ein Fehler, bei dem der Lexolution Client App Service (LCAS) die Verbindung verlor, wurde behoben.
(111443)Problem (ZD 163125): Ein Fehler wurde behoben, durch den ein Dokument nach dem Öffnen und anschließenden Schließen weiterhin im Benutzerverzeichnis sowie in der Liste „Dokumente in Bearbeitung” angezeigt wurde. Geschlossene Dokumente werden nun korrekt aus diesen Bereichen entfernt.
(113410)Problem (ZD 159751): Aufgrund eines Fehlers in der RabbitMQ-Kommunikation konnte zeitweise kein Anwender mit Documents arbeiten; der Fehler wurde behoben und die Stabilität des Dienstes wiederhergestellt. (111444)
Fehler behoben, bei dem bei einer Lizenzprüfung kontrolliert wird, ob der GIS-Lizenzcode vorhanden ist. (119827)
Fehler behoben, bei dem es nach einem DMS-Update bei einzelnen Benutzern zu Synchronisationsproblemen kommen konnte. In diesem Fall konnten Dokumente teilweise nicht mehr korrekt eingecheckt werden. Die Ursache lag in einer .json-Datei im Roaming-Verzeichnis des Benutzers, die nach dem Update in bestimmten Fällen nicht korrekt erzeugt wurde. Das fehlerhafte Verhalten wurde angepasst, sodass die Konfigurationsdatei nun zuverlässig erstellt wird. (118348)
Frühere Versionen anzeigen (8.8.1 – 8.8.11)
[8.8.11] Problem (ZD 144137): Unter bestimmten Umständen ist es möglich gewesen, dass Dateien mit 0 KB im Standard Desk importiert werden können. (105184)
[8.8.10] Fehler behoben, bei der Ermittlung „Unverarbeitete Dokumente” werden alle ausgeschlossenen Dateiformate ignoriert. Nur Dokumente, die grundsätzlich für die Volltexterzeugung geeignet sind, sind im Ergebnis enthalten. (100484)
[8.8.10] Fehler behoben, bei der Ermittlung „Unverarbeitete Dokumente” falls das Start- und Enddatum identisch sind. (100922)
[8.8.10] Fehler behoben, bei der parallelen Verarbeitung mit TOCR wird jetzt wieder zuverlässig Volltext erzeugt. (101189)
[8.8.10] Das Logging für den Dokumentenzugriff ist jetzt Multi-Server kompatibel. (103047)
[8.8.10] Problem (ZD 122795): Fehler bei RabbitMQ Queues behoben. Unbenutzte Queues ohne Konsument werden gelöscht. (95523)
[8.8.8] Problem (ZD 132748): Word friert ein nach Nutzung von Office Integration. (100272)
[8.8.5] Problem (ZD 125359): Die gemeinsame Bearbeitung in Dokumenten funktioniert nicht. (97590)
[8.8.4] Benutzereinstellungen werden beim Start des Clients nicht auf den Client übertragen. (96980)
[8.8.2] Problem (ZD 123574): Fehlermeldung beim Import einer E-Mail ohne Betreff. (95859)
[8.8.2] Problem (ZD 124488): Unacked messages im Standard DESK. (96251)
[8.8.1] Problem (ZD 109561): Bei der Registeranzeige konnte der Schreibtisch nicht geladen werden, wenn die Registerbezeichnung mit einem Buchstaben begann, der fälschlich als römische Zahl interpretiert wurde (z. B. „V” in „Versicherung”). (91961)
[8.8.1] Problem (ZD 117083): In bestimmten Situationen wurden unacked Messages erzeugt, die zu Performance-Problemen bei Documents führen. Dieses Problem wurde jetzt behoben. (93116)
[8.8.1] Beim Dateinamenschema für den Export wurde fälschlicherweise das interne Aktenzeichen mit ausgegeben, wenn „Ordner-/Aktenbezeichnung” ausgewählt war; nun wird korrekt nur die Bezeichnung verwendet. (84990)
[8.8.1] In bestimmten Situationen wurden Null Consumer Queues erzeugt. Dieses Problem wurde jetzt behoben. (88925)
[8.8.1] In bestimmten Fällen konnte dasselbe Dokument unbeabsichtigt mehrfach von einem Nutzer auf verschiedenen Rechnern ausgecheckt werden, ohne dass ein Hinweis erfolgte – was zu Datenverlust führen konnte. Nun warnt Documents optional, wenn ein Dokument bereits auf einem anderen Gerät durch denselben Nutzer ausgecheckt wurde. Die Option „Warnhinweis anzeigen” ist in den Kanzlei- und persönlichen Einstellungen verfügbar und standardmäßig deaktiviert. (91985)
[8.8.1] Dokumente, die laut Kanzleieinstellungen von der PDF/A-Konvertierung ausgeschlossen sind, werden jetzt beim Versand über „Senden an beA DESK” vollständig und ohne Fehlermeldung in die beA-Nachricht übernommen. (94708)
Wichtige Hinweise zu dieser Version
SQL Server 2025 / Volltextindex (seit 8.8.11) Ab sofort ist die Version 8.8.11 auch für den SQL Server 2025 freigegeben. Beim Update oder bei einer Neuinstallation von SQL Server 2025 muss der Volltextindex neu erstellt werden.
SQL-Skript zur Neuerstellung des Volltextindex anzeigen
-- Prüfen ob der Volltext-Katalog existiert, wenn nicht, neu anlegen
IF NOT EXISTS (SELECT [name] FROM sys.fulltext_catalogs)
BEGIN
CREATE FULLTEXT CATALOG [volltextkatalog]
WITH ACCENT_SENSITIVITY = ON
AS DEFAULT;
PRINT 'Volltext-Katalog wurde erstellt.';
CREATE FULLTEXT INDEX ON dbo.tblFulltext
(
[Metatext],
[ContentDaten]
)
KEY INDEX PK_tblFulltext -- Name des Unique-Index der Tabelle
ON [volltextkatalog]
WITH CHANGE_TRACKING AUTO;
PRINT 'Volltext-Index wurde erstellt.';
END
ELSE
BEGIN
IF EXISTS (SELECT [name] FROM sys.fulltext_catalogs WHERE [name] = 'volltextkatalog')
BEGIN
ALTER FULLTEXT CATALOG [volltextkatalog] REBUILD;
PRINT 'Volltext-Katalog existiert bereits. Rebuild: volltextkatalog';
END
IF EXISTS (SELECT [name] FROM sys.fulltext_catalogs WHERE [name] = 'Volltext_Lex')
BEGIN
ALTER FULLTEXT CATALOG [Volltext_Lex] REBUILD;
PRINT 'Volltext-Katalog existiert bereits. Rebuild: Volltext_Lex';
END
ENDDie Neuerstellung des Volltextindex kann – abhängig von der Größe der Datenbank – einige Zeit in Anspruch nehmen. Während dieser Zeit kann die Volltextsuche eingeschränkt sein oder vorübergehend keine Ergebnisse liefern.
Wegfall von Systemfreigaben (seit 8.8.11) Folgende Systeme sind mit Version 8.8.11 nicht mehr freigegeben: Windows 10 · Windows Server 2016 · Office 2019 · Office 2016 · SQL-Server 2016
Freigabe
Aktueller Stand zur Version 8.8.16
Freigegebene Systeme
- Windows Server 2025
- Windows Server 2022
- Windows Server 2019
- MS SQL Server 2025 (Standard oder Enterprise)
- MS SQL Server 2022 (Standard oder Enterprise)
- MS SQL Server 2019 (Standard oder Enterprise)
- Windows 11 (Professional oder Enterprise, 64-Bit)
- MS Exchange Server 2019
- MS Exchange Server 2016
- Microsoft 365 (mit Einschränkungen, siehe technische Dokumentation)
- Office 2024 (Professional Plus 64-Bit)
- Office 2021 (Professional Plus 64-Bit)
- STP.Common.Services mindestens 1.6.530.0
- STP.User Management 1.11.0
- TOCR Version 5
* mit Einschränkungen, siehe unten
Die Freigabe für Office 32 Bit gilt nur mit der Zusatzvereinbarung von STP. In der 32-Bit-Version ist es wichtig, dass der Kompatibilitätsmodus in allen Office-Produkten aktiviert ist — und zwar bereits vor der Installation von Outlook DESK und Office Integration. Wir raten grundsätzlich zur 64-Bit-Version von Office, da es in der 32-Bit-Version bekanntermaßen schnell zu Speicherengpässen kommt.
Die Freigabe für Office 365 gilt nur für lokale Installationen bereits freigegebener Office-Produkte (Microsoft 365 Apps for enterprise) — nicht für die Cloud-Version. Wir können nicht ausschließen, dass ein Update der Office 365 Desktop-Anwendungen die STP Add-Ins beeinträchtigt.
Documents On-Premise ist für Exchange Online im aktuellen Versionsstand getestet und freigegeben; das gilt nur als Backendsystem, nicht für Outlook Web Access (OWA).
Einschränkungen
- Client-Betriebssysteme: Home, Starter und RT Editions werden nicht unterstützt.
- Office-Editionen Starter, Home & Student, Home & Business sowie Office RT: Inkompatibilitäten möglich.
- Unter Windows 11 dürfen Benutzer ohne administrative Rechte nicht
direkt auf
C:schreiben — entsprechende Documents-Einstellungen müssen angepasst werden.
Weitere Hinweise
- .NET-Framework 4.8 wird server- und clientseitig benötigt (Installation erfordert Neustart).
- STP Usermanagement ab 1.7.506.0 und STP Common Services ab 1.5.0 sind Voraussetzung.
- winsolvenz: mindestens winsolvenz.p4 10.12 (winsolvenz.p3 wird nicht unterstützt).
- LEXolution: mindestens Version 6.1.132.
- Bei neueren SQL-Server-Versionen: Kompatibilitätsmodus zwingend auf SQL Server 2008 setzen.
- Bei load-balanced Terminal-Servern/Profil-Synchronisierung: zentrales Bearbeitungsverzeichnis konfigurieren.
- Nach dem Update: DMS-Server einmal neu durchstarten.
Bekannte Probleme
-
Inkonsistente Dokumentlistenlayouts: Ordner der
lokalen persönlichen Layouts löschen
(
%AppData%\STP AG\LEXolution.Office...). Dadurch gehen personalisierte Layouts verloren und müssen neu erstellt werden. -
Citrix-Umgebungen: Bei der Meldung „Nicht genügend
Quoten verfügbar, um diesen Befehl zu verarbeiten” die temporären
Dateien unter Windows bereinigen (
cleanmgr). - Leerer Add-In-Dialog in Office: Schritt-für-Schritt-Lösung hier.
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