Es gibt zwei Arten von Platzhaltern:
Der "klassische" Platzhalter steht für einen konkreten Inhalt, meist aus der einer bestimmten Akte oder Adresse. Er wird bei der Dokumenterstellung durch den entsprechenden Inhalt, den er repräsentiert, ersetzt – und zwar in exakt der gleichen Schrift-Formatierung (Beispiel: Schreiben Sie den – kompletten! – Platzhalter in fett, erscheint auch dessen späterer Inhalt in fett).
Daneben gibt es Platzhalter, die der Steuerung dienen, und die eine bestimmte spätere Ausgabe vorbereiten (Beispiel: die Bedingungsabfrage ^!...^). Diese Befehle sind im Ergebnisdokument nicht direkt sichtbar, sondern nur dessen Auswirkungen.
Allen Platzhaltern ist gemeinsam, dass sie immer mit einem Hütchen ^ beginnen und enden (umschlossen sein) müssen. Welche Platzhalter verfügbar sind und wie deren Syntax im Einzelnen lautet, entnehmen Sie bitte dem Anhang. In der Regel kann auf fast jedes Akten- bzw. Adress-Feld über Platzhalter zugegriffen werden.
Übersicht
- Immer zu Beginn: der ^DIALOG^-Block
- Eingabemarke soll an der richtigen Stelle blinken
- Anzeigen, dass der Inhalt des Platzhalters fehlt
- Überspringen eines Platzhalters ohne Inhalt
- Text manuell eingeben
- Datumsformatierung
- Automatische Wiedervorlagen
- Steuerung von Leerschritten in Namen
- Wiederholschleife (^W...^)
- Automatikabruf (^A...^)
- Bedingte Verarbeitung und Bedingungsblöcke
- Arbeiten mit einem Zähler (^Z...^)
- Rechenoperationen – Arbeiten mit den Registern (^M...^)
- Arbeiten mit mehreren Adressen (^S...^)
Immer zu Beginn: der ^DIALOG^-Block
^DIALOG^
...
^E^
Jeder Rohtext muss mit dem ^DIALOG^-Block beginnen. Dieser DIALOG-Block wird daher auch automatisch erzeugt, wenn Sie einen neuen Rohtext über das Hauptmenü "Rohtext" > "Neu" erstellen.
Auch innerhalb des laufenden Textes können weitere DIALOG-Blöcke für Steueranweisungen eingefügt werden, wenn dies erforderlich sein sollte, z. B. in folgenden Fällen:
Es gibt eine Reihe von Steueranweisung, die keinen Text in das Dokument einfügen, sondern z. B. Adressen selektieren, Fragen stellen oder Entscheidungen treffen. Jede dieser Anweisungen sollte – der besseren Übersicht wegen – in eine eigene Zeile des Rohtextes geschrieben werden. Normalerweise bleiben aber alle Zeilenschaltungen im Ergebnisdokument erhalten. Enthält eine Zeile "nur" einen Steuerungs-Platzhalter würde dies eine Leerzeile erzeugen. Nicht so innerhalb des DIALOG-Blocks: Sämtliche Zeilenschaltungen innerhalb des DIALOG-Blocks (also zwischen ^DIALOG^ und ^E^) werden unterdrückt.
Sie sollten den DIALOG-Block also immer dann im laufenden Rohtext verwenden, wenn Sie bei Steueranweisungen Zeilenschaltungen unterdrücken wollen.
Beispiel:
^DIALOG^
^S_Gegner1^
^S_Mandant2^
^S_GegAnw3^
^!AAkte.Aktivseite=J^
^!BAdresse1.GesVer=J^
^!CAdresse2.GesVer=J^
^!DAkte.AnzahlMandanten>1^
^!EAkte.AnzahlGegner>1^
^E^
Diese acht Anweisungen verschieben den Ergebnistext um keine Zeile nach unten, da er zwischen ^DIALOG^ und ^E^ eingefügt ist. Der Textprozessor merkt sich die Anschrift des Gegners, des Mandanten, des gegnerischen Anwalts, überprüft, ob die Anzahl der Gegner und/ oder Mandanten größer als 1 ist, ob Mandant und/ oder Gegner gesetzlich vertreten sind und ob die klagende oder die beklagte Partei vertreten wird.
Die Informationen sind nun gespeichert und stehen an den entsprechenden Ausgabestellen – selbstverständlich wieder in Hütchen eingebettete Anweisungen – für den Textprozessor abrufbereit zur Verfügung.
Ursache für fehlende
Zeilenschaltungen im Ergebnisdokument
Wenn Sie
feststellen, dass in Ihrem Ergebnisdokument Zeilenschaltungen fehlen,
obwohl das gewünscht war, dann haben Sie vermutlich das ^E^ am Ende
eines DIALOG-Blocks vergessen.
Eingabemarke soll an der richtigen Stelle blinken
Eine kleine Funktion, die für mehr Komfort sorgt:
Stellen Sie sich vor, Sie haben mit dem Textprozessor ein (fast) fertiges Dokument erzeugt, z. B. einen allgemeinen Brief. Darin müssen Sie zum Vervollständigen jeweils noch individuelle Absätze einfügen.
Damit die Eingabemarke (Cursor) bereits an der richtigen Stelle im Word-Dokument blinkt (und Sie diese Stelle nicht mehr suchen müssen), legen Sie mit Hilfe der folgenden Anweisung bereits im Rohtext deren Position fest (im Brief-Beispiel: unter der Anrede).
Fügen Sie dazu an exakt dieser Stelle im Rohtext ein:
###ANFANG
Anzeigen, dass der Inhalt des Platzhalters fehlt
Problematisch ist es, wenn Sie einen Platzhalter für ein Feld ausgeben wollen, das in Akte oder Adresse gar nicht ausgefüllt ist: Dann erscheint im fertig erzeugten Dokument einfach nichts an der entsprechenden Stelle. Dies kann zu Verwirrung führen, da man die Lücke unter Umständen nicht erkennt und der Text keinen Sinn ergibt.
Daher ist es möglich, ein vergessenes Datenfeld im Ergebnisdokument sichtbar machen. Es erscheint dann an der entsprechenden Stelle im Dokument ein rotes NICHT ANGEGEBEN.
Sie erzeugen diesen Warnhinweis, indem Sie im Rohtext den entsprechenden Platzhalter um ein "!" nach dem einleitenden "^F" ergänzen.
Beispiele:
- ^F!Akte.Wert^: Wenn kein Streitwert in der Akte eingetragen wurde, erscheint stattdessen ein rotes "NICHT ANGEGEBEN" im erzeugten Dokument.
- ^F!Adresse1.Telefon^: Dasselbe passiert, wenn keine Telefonnummer vorhanden ist.
Verwechslungsgefahr
Verwechseln Sie diese Anweisung nicht mit der ähnlichen Syntax ^!...^ in
einer Automatik-Entscheidung.
Überspringen eines Platzhalters ohne Inhalt
Bei einigen Platzhaltern ist es sinnvoll, dass bei einem leerem Inhalt die Ausgabe übersprungen wird, z. B. bei dem Platzhalter ^FZHDVON^ (zu Händen von) in der Adress-Ausgabe.
Dazu fügen Sie jedem beliebigen Platzhalter am Ende vor dem Hütchen eine Tilde ~ an (Beispiel: ^FZHDVON~^).
Die Auswirkungen einer Tilde:
- Enthält der Platzhalter einen Inhalt, wird dieser mit einer anschließenden Zeilenschaltung ausgegeben
- Enthält der Platzhalter keinen Inhalt, erfolgt überhaupt keine Ausgabe (kein Leerzeichen, kein Zeilenumbruch etc.)
Zusätzliche Leerzeichen
Es ist möglich, ein zusätzliches Leerzeichen vor dem (durch den Platzhalter aufgerufenen) Inhalt eines ausgefüllten Winmacs-Feldes auszugeben. Dies ist dann sinnvoll, wenn der Feldinhalt leer ist und dadurch ein unnötiges Leerzeichen ausgegeben würde. Dies kann z. B. bei den Platzhaltern für die Felder Name2, Name3 und Name4 einer Adresse vorkommen.
Beispiel:
^DIALOG^
^SMandant1^
^E^
^FAdresse1.AnredeA^
^FAdresse1.Vorname^^FAdresse1.Name1^^F+Adresse1.Name2^^F+Adresse1.Name3^^F+Adresse1.Name4^, wohnhaft
^FAdresse1.Strasse^ in ^FAdresse1.PLZ^ ^FAdresse1.Ort^
Die hervorgehobenen Pluszeichen regulieren die Leerzeichen.
Im folgenden Beispiel waren nur Name 1 und Name 2 gefüllt:
Firma Kroll GmbH
Elektroinstallationen, wohnhaft
Pasewalker
Straße 131 in 13347 Berlin
Text manuell eingeben
In Rohtexten kann definiert sein, dass der Benutzer selbst bei der Dokumenterstellung einen Text einzugeben hat, der dann in das fertige Dokument integriert wird. Der Benutzer sieht dann ein Dialogfenster, in das er den geforderten Text, z. B. ein Datum, eingibt. Hierfür stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung.
Übersicht
Texteinschub per Tastatur
^PKommentar^
Mit dieser Anweisung im Rohtext wird in einem Dialogfenster eine Eingabe vom Nutzer erwartet. Diese Eingabe erscheint dann später im fertigen Dokument an der Stelle, an der der Platzhalter steht. Der Nutzer sieht bei der Erstellung des Dokuments den Text Kommentar als Hinweis für die erwartete Eingabe. Anstelle von Kommentar könnte hier also z. B. stehen: "Wann läuft Frist aus?", "Name des Gutachters?", "Anlage:" oder ähnliches. Beachten Sie, dass hier keine Sonderzeichen und Umlaute zulässig sind. Der Kommentar wird in Großbuchstaben dargestellt.
Nach Beendigung der Texteingabe und Klicken auf den Button Weiter wird die Abarbeitung des Rohtextes fortgesetzt.
Sie könnten zwar auch nachträglich die fehlenden Stellen in dem geöffneten Dokument in der Textverarbeitung einfügen. Es besteht dann jedoch die Gefahr, eine solche Stelle zu übersehen und somit ein unvollständiges Dokument zu erhalten.
Beispiel:
In vorbezeichneter Angelegenheit bitten wir Sie höflichst, den Fristablauf am ^PWann laeuft Frist aus^ ...
Der Textprozessor stoppt an der zugewiesenen Stelle des Textes und erlaubt eine individuelle Tastatureingabe in dem sich öffnenden Dialogfenster: in unserem Beispiel die Eingabe eines Datums.
Im Ergebnistext wird die Tastatureingabe 1.12.2013 an der vorgesehenen Stelle des Schriftstückes eingefügt.
Textvariablen definieren und abrufen
^VAR INx.Kommentar^: Einlesen der Variablen
(wobei Kommentar für einen Hinweis als Eingabehilfe und x für eine Ziffer von 0 bis 9 steht)^VAROUTx^: Ausgabestelle der Variablen (wobei x für eine Ziffer von 0 bis 9 steht)
Diese Anweisungskombination dient ähnlich wie die Tastatureingabe dem Einfügen von Text, der während der Abarbeitung des Rohtextes erfasst wird. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass mit der normalen Tastatureingabe – ^P[Kommentar]^ – der erfasste Text nur genau einmal im Dokument erscheint, der einer Variablen hingegen an beliebig vielen Stellen des Ergebnistextes.
Mit ^VARINx^^ wird das Dialogfenster mit Eingabezeile aufgerufen, mit dem ein kurzer Text per Tastatur eingefügt werden kann. Die Anweisung sollte in einem DIALOG-Block stehen.
Die Tastatureingabe wird als Textvariable x gespeichert. Auf diese Weise können Sie gleichzeitig bis zu 10 Textvariablen halten und abrufen. Mit ^VARINx^ wird der Text jedoch nur eingelesen und nicht automatisch im Dokument ergänzt.
Die Ausgabe einer zuvor erfassten Textvariablen erfolgt mit ^VAROUTx^. Wo immer diese Anweisung im Rohtext steht, wird die zuvor eingelesene Textvariable x in das Dokument eingefügt.
Beispiel:
^DIALOG^
^VARIN2.Name des Sachverständigen^
^E^
Anbei erhalten Sie das Gutachten von Herrn ^VAROUT2^...
Der Name des Sachverständigen wird damit (beliebig oft) in den Ergebnistext eingefügt.
Spezialformen von Textvariablen
Datum:
^VARIN
x.#DATUM,Kommentar^
Der Benutzer kann nur ein Datum eingeben. Dabei gelten die Regeln der Datumsautomatik (also z. B. +1W für das Datum für heute in einer Woche).
Die Ausgabe erfolgt über ^VAROUTx^ (wie oben beschrieben).Geldbetrag:
^VARIN
x.#BETRAG,Kommentar^
Es kann nur ein Geldbetrag mit zwei Nachkommastellen eingegeben werden.
Die Ausgabe erfolgt über ^VAROUTx^ (wie oben beschrieben).Zahl:
^VARIN
x.#ZAHL,Kommentar^
Es kann nur eine positive Ganzzahl erfasst werden.
Die Ausgabe erfolgt über ^VAROUTx^ (wie oben beschrieben).allg. für Serienbrief:
^GLBVARIN
x,Kommentar^
Abfrage eines Platzhalters für eine Serienbrief-Ausgabe. Die Abfrage erfolgt nur ein Mal (beim ersten Dokument), bei den weiteren nicht mehr.
Die Ausgabe erfolgt über ^GBLVAROUTx^.Datum für Serienbrief:
^GLBVARIN
x.#DATUM,Kommentar^
Eingabe eines Datums. Die Regeln der Datumsautomatik gelten.
Die Ausgabe erfolgt über ^GBLVAROUTx^.Geldbetrag für Serienbrief:
^GLBVARIN
x.#BETRAG,Kommentar^
Eingabe eines Geldbetrags mit zwei Nachkommastellen.
Die Ausgabe erfolgt über ^GBLVAROUTx^.Zahl für Serienbrief:
^GLBVARIN
x.#ZAHL,Kommentar^
Eingabe einer positiven Ganzzahl.
Die Ausgabe erfolgt über ^GBLVAROUTx^.
Datumsformatierung
Um das Tagesdatum einzufügen (z. B. für das Schreibdatum eines Briefs), verwenden Sie den Platzhalter ^Tag^. Dieser gibt das Systemdatum des PCs aus.
Für andere Daten aus der Akte, die ebenfalls aus einem Datum bestehen, verwenden Sie die spezifischen Platzhalter, die im Anhang aufgelistet sind.
Alle diese Platzhalter geben das Datum im Format 01.01.2026 aus. Wenn Sie stattdessen die lange Ausgabe "1. Januar 2026" bevorzugen, ergänzen Sie den jeweiligen Platzhalter um den Zusatz ,longdate.
Beispiel:
Verwenden Sie anstelle des Platzhalters ^FAkte.AnlageAm^ für das Anlagedatum der Akte den Platzhalter ^FAkte.AnlageAm,longdate^.
Automatische Wiedervorlagen
^Funktion.Wiedervorlage^ löst aus, dass nach Speichern des erstellten Textes, automatisch eine Wiedervorlage generiert wird.
Beispiel:
^Funktion.Wiedervorlage;Ersetzen;Fragen=Ja;Tage=14;Grund=Rückmeldung Mandant?;SBRA=JG^
Hiermit wird festgelegt, dass eine Wiedervorlage in 14 Tagen, mit dem Grund "Rückmeldung Mandant?" für den Sachbearbeiter JG angelegt werden soll.
Folgende Parameter können eingetragen werden:
- Fragen=JA --> Rückfrage: 'Wiedervorlage eintragen?'
- Liste=JA --> Neue Wiedervorlage in der Akten-WV-Liste erzeugen.
- Tage=90 --> Wiedervorlage in 90 Tagen
- Grund=WEBAKTE löschen --> Grund der Wiedervorlage
- SBRA=XYZ --> Kürzel für Sachbearbeiter (falls leer, RA aus Akte; falls ???, Personenauswahl-Dialog)
Steuerung von Leerschritten in Namen
In den Platzhaltern ^FAdresse1.Titel^ und ^FAdresse1.Vorname^ ist ein programmierter Leerschritt enthalten, falls ein Vorname bzw. ein Titel vorhanden ist:
z. B. ^FAdresse1.Titel^^FAdresse1.Vorname^^FAdresse1.Name1^.
Falls die Platzhalter in anderer Reihenfolge verwendet werden, kann man den programmierten Leerschritt steuern: ^FAdresse1._Titel^ und ^FAdresse1._Vorname^ liefern einen Leerschritt vor dem vorhandenen Titel und Vornamen. ^FAdresse1.Titel-^ und ^FAdresse1.Vorname-^ liefern Titel und Vornamen ohne Leerschritt.
Wiederholschleife (^W...^)
^WFrage^
...
^W^
Diese Anweisung bewirkt eine – ggf. mehrfach – wiederholte Abarbeitung eines Teils des Rohtextes.
Der Teil des Rohtextes, der wiederholt werden soll, steht zwischen der Anfangsmarke ^WFrage^ und der Endmarke ^W^. Er wird mindestens einmal verarbeitet.
Trifft der Textprozessor auf die Endmarke ^W^, erscheint eine Abfrage (die mit Frage überschrieben ist), ob der Abschnitt wiederholt werden soll. Die Wiederholung erfolgt solange, bis der Anwender diese Frage mit dem Button Nein beantwortet.
Beispiel:
^WWeitere Unterlagen
anfordern^
^PUnterlagen/Auskunft^
^W^
Der Textprozessor erkennt die Anweisung ^WWeitere Unterlagen anfordern^ und führt diese zunächst einmalig aus. Dann trifft er auf ^PUnterlagen/Auskunft^, d. h. er erwartet vom Anwender eine Tastatureingabe.
Anschließend trifft der Textprozessor auf die Endmarke ^W^ der Wiederholschleife. Dies erst ruft den Frage-Dialog "weitere Unterlagen anfordern?" auf.
Wird mit dem Button Ja geantwortet, springt die Verarbeitung auf ^WWeitere Unterlagen anfordern^ zurück und wiederholt die Abarbeitung des Rohtextes ab dort, d. h. der Anwender kann nochmals einen Text – bedingt durch die wiederholte Verarbeitung von ^P...^ – eingeben. Dies wiederholt sich solange, bis er bei der Frage nach der Wiederholung mit dem Button Nein antwortet.
Automatikabruf (^A...^)
Die Abrufautomatik arbeitet ähnlich wie eine Wiederholschleife. Bei einigen Datenstrukturen ist es jedoch sinnvoller, wenn ohne Rückfrage alle mit einem Datensatz verknüpften Einträge automatisch geschrieben werden. Dies wird mit dem folgenden Automatik-Anweisungsblock erreicht:
^A_Datenbezeichnung^
... ^W^
Der Unterstrich kann auch weggelassen werden (also: ^AHistorie^ entspricht ^A_Historie^). Ebenso spielt die Groß- oder Kleinschreibung keine Rolle.
Der Text innerhalb der Schleife wird so oft ausgegeben, bis kein Datensatz dieser Datenart mehr übrig ist.
Beispiele:
Alle Einträge der Akten-Historie sollen zeilenweise untereinander mit Datum und Ereignis (durch ein Doppelpunkt getrennt) aufgelistet werden:
^A_Historie^
^FHistorie.Datum^: ^FHistorie.Ereignis^
^W^
Oder: Alle in einer Familiensache erfassten Kinder werden mit Namen und Geburtsdatum aufgelistet:
^A_Kinder^
^FKind.Name^, geb. am ^FKind.GebDat^
^W^
Wenn über diese Methode Adressen ausgelesen und geschrieben werden (z. B. von Mandanten oder Gegnern), ist an die [Datenbezeichnung] noch nahtlos die Adressen-ID-Nummer (vgl. Adress-Selektoren) anzufügen – nur so können die Platzhalter innerhalb der Wiederholschleife korrekt angesprochen werden:
Beispiele:
Alle Gegner der Akte werden aufgelistet:
^A_Gegner2^
^FAdresse2.Vorname^ ^FAdresse2.Name1^
^W^
Oder: Um alle Mandanten mit jeweils Ihrer Rechtsschutz- und Haftpflichtversicherung auszugeben, lautet der Befehl:
^A_Mandanten1;RS:2;HPM:3^
Nachname des Mandanten: ^FAdresse1.Name1^
Name seiner
Rechtsschutzversicherung: ^FAdresse2.Name1^
Name seiner
Haftpflichtversicherung: ^FAdresse3.Name1^
^W^
In der Wiederholschleife selbst müssen zwingend die Platzhalter stehen, die den gewünschten Feldinhalt tatsächlich in den Text bringen.
Beispiel:
^A_HISTORIE^
^W^
liefert genau nichts, weil die Platzhalter
fehlen, die einen Text ausgeben könnten.
Für [Datenbezeichnung] sind insbesondere folgende Werte gültig:
Adressabruf
- MANDANTENx: Abruf von allen Mandanten, wobei anstelle x die Ziffer 1 bis 5 der Adressvariablen stehen muss, unter der die Anschrift innerhalb der Adressschleife abgelegt wird (siehe Adress-Selektion)
- GEGNERx: Abruf von allen Gegnern, wie MANDANTENx
- DRITTBx: Abruf von allen Drittbeteiligten, wie MANDANTENx
- ZEUGENx: Abruf von allen Unfallzeugen, wie MANDANTENx
Weitere Abrufmöglichkeiten
- KINDER: Abruf aller zugeordneten Kinder bei Familiensachen
- HISTORIE: Historie der Akte
- UNFALLKONTO: Einträge Unfallkonto
- FTH: Forderungssache Titel Hauptforderung
- FTK: Forderungssache Titel Kosten
- FTSI: Forderungssache Sicherheiten
- HONORAR: Rechnungspositionen Honorarrechnung
- AUSLAGEN: Auslagenkonto (Einzelnachweis der Auslagen-Pauschale)
Bedingte Verarbeitung und Bedingungsblöcke
Mit Hilfe von Platzhaltern können in einem Dokument unterschiedliche Ausgaben erzeugt werden, die von Bedingungen abhängen. Wie diese Bedingungen funktionieren und in Rohtexte eingebaut werden, behandelt dieses Kapitel.
Übersicht
- Ja-/ Nein-Abfragen im Dialogfenster ("?")
- Sonderform der Abfrage: Einzelanwalt
- Automatik-Entscheidungen ("!")
- Sonderform der Automatik-Entscheidung: Feststellung des Geschlechts
- Wenn-Dann-Bedingung ("Case")
- Multiple Choice-Abfragen ("Check")
Ja-/ Nein-Abfragen im Dialogfenster ("?")
^?XFrage^: Stellen einer Frage
(wobei X als Fragekennung ein alphanumerisches Zeichen (Buchstabe oder eine Ziffer) ist, und Frage der eigentliche Fragetext)^JX^ ...^)^: Verarbeitung, falls die obige Frage mit der entsprechenden Kennung X mit Ja beantwortet wird.
^)^ ist die Endmarke dieses Bedingungsblockes.^NX^ ...^)^: Verarbeitung, falls die obige Frage mit der entsprechenden Kennung X mit Nein beantwortet wird
^)^ ist die Endmarke dieses Bedingungsblockes.
^?XFrage^ stets im
DIALOG-Block
Die Frage-Anweisung ^?XFrage^ sollte
innerhalb eines DIALOG-Blocks stehen.
Es kann sinnvoll sein, dass ein Rohtext verschiedene Varianten erzeugen kann. Abhängig vom jeweiligen Sachverhalt sollen z. B. einige Passagen oder Sätze erscheinen, andere wiederum nicht. Der Anwender soll dies zum Zeitpunkt der Dokumenterstellung bestimmen können.
Der Anweisungsteil ^?XFrage^ bewirkt, dass ein Abfrage-Dialog aufgerufen wird, der die Frag] stellt, die mit dem Button Ja oder dem Button Nein beantwortet werden kann. Die Antwort wird gespeichert. Um mehrere Fragen/ Antworten unterscheiden zu können, bezeichnen Sie diesen mit einem alphanumerischen Zeichen X.
Trifft der Textprozessor im weiteren Verlauf auf eine Anweisung ^JX^, dann überprüft er, ob bei der zuvor gestellten Frage mit der Nr. X der Anwender mit dem Button Ja geantwortet hat. Ist dies der Fall, werden alle weiteren Zeichen verarbeitet. Ist dies nicht der Fall, überspringt der Textprozessor alle nachfolgenden Zeichen bis zur Endmarke ^)^ der Bedingung. Die Endmarke wird als Steueranweisung natürlich nicht in das Ergebnisdokument geschrieben. Die Zeichen nach dieser Endmarke werden dann wieder ganz normal verarbeitet. Analog wird der mit ^NX^ beginnende Bedingungsblock davon abhängig verarbeitet, ob Frage mit der Nummer X mit dem Button Nein beantwortet wurde oder nicht.
Beispiel:
^DIALOG^
\^?3Ist persoenliches
Erscheinen angeordnet^
\^?4Ist ein Besprechungstermin
erforderlich^
^E^
zeigt folgende Dialogfenster bei der Dokumenterstellung:
Der Textprozessor stellt die Frage "Ist persönliches Erscheinen angeordnet?" und merkt sich die Antwort unter der Ziffer "3". Nehmen wir an, die Antwort war der Button Ja. Er stellt danach die Frage "Besprechungstermin erforderlich?" und merkt sich die Antwort unter der Ziffer "4". Nehmen wir an, die Antwort war der Button Nein.
Im Rohtext steht folgende Textpassage:
... hat das Gericht einen Termin anberaumt. ^J3^Ihr persönliches Erscheinen wurde
angeordnet.^)^^N3^Ihr Erscheinen ist nicht erforderlich. Sie können
jedoch dennoch bei der Verhandlung anwesend sein.^)^
Eine
Besprechung vor der Verhandlung halte ich ^N4^nicht ^)^für erforderlich.
Der Textprozessor trifft auf ^J3^. Er untersucht, ob Antwort "3" ein
Button Ja war. Da dies der Fall ist, schreibt er den
nachfolgenden Satz Ihr persönliches
Erscheinen wurde angeordnet. in das Ergebnisdokument. Er
trifft jetzt auf ^N3^. Er untersucht, ob Antwort 3 ein Button
Nein war. Dies ist nicht der Fall. Daher überspringt er alle
nachfolgenden Zeichen bis zur Endmarke des Bedingungsblockes ^)^, d. h.
die dazwischen liegenden Sätze werden einfach weggelassen.
Danach
setzt der Textprozessor die Verarbeitung ohne Bedingung fort, d. h. den
Abschnitt Eine Besprechung vor der
Verhandlung halte ich schreibt er immer, unabhängig, wie die
Antwort war. Nun trifft er erneut auf eine Bedingung, nämlich ^N4^. Da
Antwort "4" ein Button Nein war, wird das Wörtchen
nicht in diesem Fall in das Ergebnisdokument geschrieben. Eine
Alternative für die Beantwortung mit Button Ja gibt es
in diesem Beispiel nicht; es wird daher nichts geschrieben.
Sonderform der Abfrage: Einzelanwalt
Eine Sonderform der Frage ist die Abfrage, ob es sich um einen Einzelanwalt oder um mehrere Anwälte handelt. Davon hängt oft die Formulierung ab ("...bitte ich um Rücksprache ..." oder "... bitten wir um Rücksprache ...").
Ob die Einzelanwalts-Formulierung verwendet werden soll oder nicht, ist im Winmacs-Hauptfenster-Menüband "Einstellungen" > Gruppe "System-Parameter" > Button Globale Einstellungen > Registerkarte "Textsteuerung" > Texte in Singularform eingestellt.
Das heißt: Eine manuelle Abfrage im Stil von ^?1Einzelanwalt^ entfällt; ebenso entfällt damit das Dialogfenster beim Erzeugen des Dokuments.
So sprechen Sie diese Einstellung in Rohtexten an:
^J@^bitte ich
Sie^)^ Formulierung für Einzelanwalt
^N@^bitten wir Sie^)^
Formulierung für mehrere Anwälte
Automatik-Entscheidungen ("!")
Bei einigen Datenstrukturen ist es sinnvoll, wenn ein Eintrag einer Akte oder Adresse automatisch übernommen wird - ohne den Benutzer jeweils bei der Dokumenterzeugung zu befragen. Dies geschieht mit folgender Anweisung:
^!xBedingung^
wobei
x ein
alphanumerisches Zeichen (Ziffer oder Buchstabe) und
Bedingung zu überprüfender
Sachverhalt mit Operatoren ist, zum Beispiel =, ==, <, > (s.
u.)
Sonderform für die Bearbeitung
von Bedingungsblöcken
Diese Anweisung ist eine
Sonderform für die Bearbeitung von Bedingungsblöcken mit der dort
enthaltenen Anweisung ^?xFrage^.
Viele Entscheidungen, die einen Bedingungsblock steuern, ergeben sich z. B. aus den Akten- oder Adressdaten selbst. Statt den Benutzer zu fragen trifft der Textprozessor hier selbst eine Entscheidung. Der Textprozessor soll überprüfen, ob die angegebene Bedingung erfüllt ist, was gleichbedeutend mit Antwort Button Ja ist, oder ob sie nicht erfüllt ist, was gleichbedeutend mit Antwort Button Nein ist.
Die Auswertung der Antwort mit ^Jx^ bzw. ^Nx^ erfolgt dann genauso wie bei den manuellen Entscheidungen per ^?xFrage^.
Anweisungen in einem
Bedingungsblock möglich
Innerhalb eines
Bedingungsblocks können selbstverständlich nicht nur "normale" Wörter
stehen, sondern auch Anweisungen, z. B. lässt sich so der Aufruf von
Sekundärbausteinen über Bedingungen steuern.
Verschachtelte
Bedingungen
Man kann auch Bedingungen verschachteln.
D. h., dass eine Frage und die dazu passenden Bedingungsblöcke innerhalb
eines Bedingungsblocks aufgeführt werden, die Frage und die Auswertung
der Antwort also nur dann erscheinen, wenn zuvor eine andere Bedingung
erfüllt war.
Beispiel:
^DIALOG^
^!3Adresse1.Gesch=W^^E^
Für diese in einen DIALOG-Block eingebettete Bedingung ("Wenn das Geschlecht in Adresse1 weiblich ist ...") muss der Rohtext an der gewünschten Stelle z. B. die Auswahlmöglichkeiten
^J3^die Mandantin^)^^N3^der
Mandant^)^
oder stattdessen z. B.
^J3^die Klägerin^)^^N3^der
Kläger^)^
anbieten (für J = "ja, die Bedingung ist erfüllt" und N = "nein, sie ist nicht erfüllt") und führt gemäß der Markierung im Adressbestand zu der sprachlich richtigen Ausgabe im Ergebnistext.
Aufbau der Bedingung
Eine Bedingung besteht aus drei Komponenten:
Ist-Wert – Vergleichs-Operator – Soll-Wert
1. Teil: Ist-Wert
Als Ist-Wert ist stets eine Platzhalteranweisung einzusetzen, jedoch ohne ^F und ohne abschließendes ^.
z. B.: Adresse1.Vorname
Akte.Aktivseite
2. Teil: Vergleichs-Operatoren
Werden Buchstaben-Folgen verglichen, stehen nur folgende Operatoren zur Verfügung:
= Vergleich auf Übereinstimmung bezogen auf die kleinere Anzahl von
Zeichen
== Identität, d. h. alle Zeichen und die Länge von Soll- und
Ist-Wert müssen übereinstimmen.
Ein Beispiel zum Unterschied von = und ==:
^!2Adresse1.Name1=Bau^
ist erfüllt für den Namen "Bau", aber auch
für "Baumann", "Bauwerker" usw., weil auf die Länge des Soll-Wertes
gesehen eine Übereinstimmung vorliegt.
^!2Adresse1.Name1==Bau^
ist nur für den exakten Namen "Bau"
erfüllt.
Beim Vergleich von Zahlwerten gelten zusätzlich folgende
Operatoren:
= Ist-Wert entspricht dem Soll-Wert
<>
Ist-Wert ungleich Soll-Wert
< Ist-Wert kleiner als Soll-Wert
<= Ist-Wert kleiner oder gleich Soll-Wert
> Ist-Wert größer
als Soll-Wert
>= Ist-Wert größer oder gleich Soll-Wert
<*> Platzhalter enthält einen Wert ("ein Wert ist vorhanden", nur
bei Textfeldern; bei Zahlen-/ Datums-Feldern stattdessen: <>0, bei
Währungsangaben: <>0,00)
3. Teil: Soll-Wert
Als Soll-Wert können sowohl konstant angegebene Zeichenfolgen sowie – analog zu den Ist-Werten – Platzhalter stehen.
Beispiele für Bedingungen:
^!2Akte.Aktivseite=J^ "J" wenn Aktivseite, "N" wenn Passivseite
^!3Akte.PKH=J^ "J" wenn PKH angekreuzt, sonst "N"
^!4Akte.Wert=0,00^ "J" wenn kein Streitwert in der Akte (0,00), sonst
"N"
^!5Akte.Wert>1000,00^ "J" wenn Streitwert mehr als 1000,00,
sonst "N"
Anführungszeichen um den Soll-Wert von Rohtext-Bedingungen
Dem Textprozessor kann bei Automatik-Entscheidungen ^![...]^ und Wenn-Dann-Bedingungen ^Case[...]^ durch Setzen von Anführungszeichen um den Soll-Wert rechts vom Vergleichs-Operator mitgeteilt werden, dass der Operator direkt auf die Zeichenfolge innerhalb der Anführungszeichen angewendet werden soll. Es findet dann keine Suche nach entsprechenden Textprozessor-Platzhaltern statt, die abhängig von der verwendeten Zeichenfolge zu anderen Ergebnissen des Vergleichs oder auch Fehlern beim Erstellen des Rohtextes führen kann.
Somit wird beim Befehl ^!1Akte.Sache=="Test"^ direkt geprüft, ob als Sache der Akte die Zeichenfolge "Test" eingetragen wurde. Beim Befehl ^!1Akte.Sache==Test^ versucht der Textprozessor zunächst den Inhalt eines Platzhalters "Test" zu finden und für den Vergleich zu nutzen. Erst wenn kein Platzhalter auffindbar ist, findet der Vergleich mit der Zeichenfolge "Test" statt. Oft ist es sinnvoll, den Befehl so zu formulieren, dass der Textprozessor gar nicht erst versucht, einen Platzhalter zu finden.
Falls innerhalb der Anführungszeichen ein weiteres Anführungszeichen benötigt wird, ist es doppelt ("") anzugeben.
Sonderform der Automatik-Entscheidung: Feststellung des Geschlechts
Oft benötigt man für die zutreffende Formulierung das Geschlecht der Person.
Um dies festzustellen, benötigen Sie die Nummer des zu dieser Person gehörenden Adressdatensatzes. Schreiben Sie diese Ziffer an die Stelle des X.
^!1AdresseX.Geschlecht=W^ ^J1^Die Adressinhaberin ist weiblich ^)^ ^N1^Er ist nicht weiblich ^)^
Obige Zeile gibt den Text "Die Adressinhaberin ist weiblich" aus, falls in der Adresse unter Geschlecht "weiblich" markiert wurde, und den Text "Er ist nicht weiblich", falls männlich markiert wurde.
Wenn-Dann-Bedingung ("Case")
^CaseBedingung^ Ausgabetext ^)^
Bedingung Zu
überprüfender Sachverhalt mit Operatoren, z. B. =, ==, <,> (wie
unter Automatik-Entscheidungen
beschrieben).
Ausgabetext Text, der geschrieben
wird, wenn die Bedingung erfüllt ist.
Kurzform einer Bedingungs-Überprüfung:
Im Gegensatz zur Bedingungsüberprüfung mit "!" muss hier nicht mit "Ja" und "Nein" gearbeitet werden. Wenn die Bedingung zutrifft, wird sofort der Ausgabetext in das Dokument geschrieben.
Beispiele:
^CaseSB.Kuerzel=G^Sachbearbeiter ist Herr Müller.^)^
Wenn das
Sachbearbeiterkürzel "G" ist, dann (und nur dann) wird in den Text
geschrieben "Sachbearbeiter ist Herr Müller."
^CaseAdresse2.Name1<*>^Zweite Adresse ist vorhanden ...^)^
schreibt den Text nur dann, wenn der Platzhalter ^FAdresse1.Name1^ nicht
leer ist.
Anführungszeichen um den Soll-Wert von Rohtext-Bedingungen
Dem Textprozessor kann bei Automatik-Entscheidungen ^![...]^ und Wenn-Dann-Bedingungen ^Case[...]^ durch Setzen von Anführungszeichen um den Soll-Wert rechts vom Vergleichs-Operator mitgeteilt werden, dass der Operator direkt auf die Zeichenfolge innerhalb der Anführungszeichen angewendet werden soll. Es findet dann keine Suche nach entsprechenden Textprozessor-Platzhaltern statt, die abhängig von der verwendeten Zeichenfolge zu anderen Ergebnissen des Vergleichs oder auch Fehlern beim Erstellen des Rohtextes führen kann.
Somit wird beim Befehl ^Case1Akte.Sache=="Test"^ direkt geprüft, ob als Sache der Akte die Zeichenfolge "Test" eingetragen wurde. Beim Befehl ^Case1Akte.Sache==Test^ versucht der Textprozessor zunächst den Inhalt eines Platzhalters "Test" zu finden und für den Vergleich zu nutzen. Erst wenn kein Platzhalter auffindbar ist, findet der Vergleich mit der Zeichenfolge "Test" statt. Oft ist es sinnvoll, den Befehl so zu formulieren, dass der Textprozessor gar nicht erst versucht, einen Platzhalter zu finden.
Falls innerhalb der Anführungszeichen ein weiteres Anführungszeichen benötigt wird, ist es doppelt ("") anzugeben.
Multiple Choice-Abfragen ("Check")
^CheckZeile1,
Zeile2,
... ^
Auch diese Anweisung dient der Steuerung von Bedingungsblöcken.
Statt mit ^?XFRAGE^ nacheinander eine Reihe von Fragen zu beantworten, können mit dieser Anweisung bis zu 9 Fragen gleichzeitig beantwortet werden. Dies ist dann vorteilhaft, wenn der Nutzer bei der Auswahl die möglichen Alternativen kennen soll.
Die Zeilen einer innerhalb der Multiple-Choice-Abfrage werden durch Kommata getrennt. Nach der letzten Zeile kommt das die Anweisung insgesamt abschließende Hütchen ^.
Beispiel:
^DIALOG^
^CHECK
Rechtskraftzeugnis,
Vollstreckungsklausel,
Zustellungsbescheinigung^
^E^
erzeugt bei der Dokumenterstellung die Dialog-Abfrage:
Jede Markierung des Anwenders wird wie die Bejahung einer Frage verarbeitet.
Im nachfolgenden Rohtext werden dann die Formulierungen verwendet:
^J1^des
Rechtskraftzeugnisses.^)^
^J2^der
Vollstreckungsklausel.^)^
^J3^der Zustellungsbescheinigung gem. § 213 a
ZPO.^)^
Da hier nur die Check-Box Vollstreckungsklausel aktiviert ist, wird im Ergebnistext nur die mittlere Alternative (J2) ausgegeben.
Nutzung von
Buchstaben
Sind mehr als 9 Fragen
erforderlich, arbeiten Sie mit Buchstaben.
Sie nutzen am besten
grundsätzlich nur Buchstaben, um eine mögliche Doppelnutzung von
Kennziffern zu vermeiden.
Beispiel:
^DIALOG^
^Check
#Aunterzeichnete
Vollmacht,
#BMietvertrag,
#CArbeitsvertrag,
#DKündigung,
#EAbmahnung,
#FVersicherungsschein RS^
^E^
Im Rohtext werden dann folgende Formulierungen verwendet:
^JA^unterzeichnete Vollmacht^)^
^JB^Mietvertrag^)^
etc.
Arbeiten mit einem Zähler (^Z...^)
Der Textprozessor verfügt über eine interne Zählervariable Z, die nur ganzzahlige, positive Werte annehmen kann.
Diese Funktion ist sinnvoll zum Beispiel für das Erzeugen von nummerierten Aufzählungen.
- ^Z.Init^: Am Anfang des Rohtexts wird die Zählervariable auf den Startwert 1 gesetzt.
- ^Z.LNR^: schreibt den Inhalt der Zählervariablen und erhöht sie anschließend um 1.
- ^Z.Ins^: Der Inhalt der Zählervariablen wird in den Text geschrieben.
- ^Z.Next^: Der Inhalt der Zählervariable wird um 1 erhöht.
Rechenoperationen – Arbeiten mit den Registern (^M...^)
Die Register-Funktionen ermöglichen Ihnen, innerhalb von Rohtexten verschiedene Berechnungen durchzuführen. Somit können Sie z. B. Schäden und andere Beträge summieren, Rechtsanwalts- und Gerichtsgebühren einfügen oder vergleichbare andere Auflistungen erstellen.
Für Ihre Berechnungen stehen insgesamt 10 Register mit den Bezeichnungen "0" bis "9" als Speicher für jeweils einen Zahlenwert zur Verfügung. Jedes Register ist eine Art "Schublade", in die Sie eine Zahl hineinlegen können. Sie füllen die "Schubladen" mit direkt eingegebenen Zahlenwerten, durch Platzhalter aus den Datenbanken gelesenen Zahlenwerten oder dem Ergebnis einer Berechnung. Achten Sie hierbei darauf, nie die Registernummern und deren Inhalte durcheinander zu bringen.
Keine Berücksichtigung von
Leerzeichen
Leerzeichen innerhalb der
Hütchen-Anweisungen, z. B. zwischen den Registernummern, werden bei der
Verarbeitung ignoriert.
Einzugebenden Wert im Register speichern
^MReadXKommentar^
Der Benutzer wird in einem Dialogfenster nach dem Wert von Kommentar gefragt. Dieser Wert wird im Register mit der Nummer X gespeichert.
Beispiel: ^MRead1.Weitere Kosten^ fragt den Benutzer nach weiteren Kosten und schreibt die Eingabe in das Register "1".
Anzahl der Nachkommastellen
festlegen
Zusätzlich können Sie nach der
Registernummer, abgetrennt durch ein Komma, die von Ihnen gewünschte
Anzahl der Nachkommastellen angeben. ^MRead1,4.Quote^ füllt das
Register mit einer Genauigkeit von vier Stellen nach dem Komma. Ohne
eine konkrete Angabe werden zwei Nachkommastellen verwendet.
Festen Wert im Register speichern
^MSetX[Wert]^
Der angegebene Wert wird in das Register mit der Nummer X geschrieben.
Beispiel: Die Anweisung ^MSet8[0,19]^ schreibt in das Register mit der Nummer "8" den für eine Berechnung der Umsatzsteuer benötigten Wert "0,19".
Wenn Platzhalter Zahlenwerte aus den Datenbanken liefern, lassen sich diese ebenfalls als Wert setzen.
Beispiel: In das Register mit der Nummer "8" wird durch ^MSet8[Akte.Wert]^ der aktuelle Streitwert der Akte geschrieben.
Besonderheiten bei Platzhaltern
innerhalb von eckigen Klammern
Die Platzhalter, die
in eckige Klammern eingesetzt werden, sind ohne Hütchen ^ und ohne
voranstehendes F anzugeben.
Wert ausgeben
^MWriteX^
Der im Register mit der Nummer X enthaltene Wert wird in das Dokument eingefügt.
Beispiel: ^MWrite3^ schreibt den Inhalt des Registers mit der Nummer "3".
Anzahl der Nachkommastellen
festlegen
Zusätzlich können Sie nach der
Registernummer, abgetrennt durch ein Komma, die von Ihnen gewünschte
Anzahl der Nachkommastellen angeben. ^MWrite3,4^ gibt den Inhalt
des Registers mit einer Genauigkeit von vier Stellen nach dem Komma aus.
Ohne eine konkrete Angabe werden zwei Nachkommastellen verwendet.
Wert(e) auf Null zurücksetzen
^MClearX^
Das Register mit der Nummer X wird auf Null zurückgesetzt.
Beispiel: Die Anweisung ^MClear3^ weist dem Register mit der Nummer "3" den Wert Null zu.
^MClearAll^
Mit dieser Anweisung lassen sich gleichzeitig alle 10 Register auf Null zurücksetzen.
Beispiel: ^MClearAll^ setzt alle Register auf den Wert Null.
Addition
^MAdd(EAB)^
Die Werte aus den Registern mit den Nummern A und B werden zusammengezählt. Anschließend wird das Ergebnis der Berechnung in das Register mit der Nummer E geschrieben (also: A + B = E).
Beispiel: ^MAdd(812)^ addiert die Werte aus den Registern mit der Nummer "1" und "2". Das Ergebnis wird in das Register mit der Nummer "8" geschrieben.
Register-Berechnung mit
Ergebnisüberschreibung
Bei allen
Berechnungen mit Register-Funktionen können Sie mit dem
Ergebnis wahlweise auch einen Ausgangswert überschreiben.^MAdd(212)^
liest zunächst die Werte aus den Registern mit den Nummern "1" und "2",
führt dann die Addition durch und speichert abschließend das Ergebnis im
Register mit der Nummer 2". Diese Vorgehensweise bietet sich an, wenn
Sie den Ausgangswert aus dem Register "2" nicht weiter benötigen, z. B.
bei einer fortlaufenden Summierung von Werten.
Subtraktion
^MSub(EAB)^
Der Wert aus dem Register mit der Nummer B wird vom Wert aus dem Register mit der Nummer A abgezogen. Das Ergebnis wird in das Register mit der Nummer E geschrieben (also: A - B = E).
Beispiel: ^MSub(812)^ zieht den Wert aus Register mit der Nummer "2" vom Wert im Register mit der Nummer "1" ab und schreibt das Ergebnis in das Register mit der Nummer "8".
Multiplikation
^MMul(EAB)^
Die Werte aus den Registern mit den Nummern A und B werden multipliziert und das Ergebnis in das Register mit der Nummer Egeschrieben (also: A* B = E).
Beispiel: ^MMul(945)^ multipliziert die Werte aus den Registern mit den Nummern "4" und "5". Das Ergebnis wird im Register mit der Nummer "9" gespeichert.
Division
^MDiv(EAB)^
Der Wert aus dem Register mit der Nummer A wird durch den Wert aus dem Register mit der Nummer B geteilt. Das Ergebnis wird in das Register mit der Nummer E geschrieben (also: A / B = E).
Beispiel: ^MDiv(932)^ teilt den Wert aus dem Register mit der Nummer "3" durch den Wert im Register mit der Nummer "2". Das Ergebnis wird im Register mit der Nummer "9" gespeichert.
Hinweis:
Der
Inhalt des Registers mit der Nummer B darf nicht Null sein, andernfalls
erscheint eine Fehlermeldung.
Tipp:
Bei
allen bis hier erläuterten Berechnungen mit
Register-Funktionen können Sie innerhalb der runden Klammern nach den
Registernummern, abgetrennt durch ein Komma, die von Ihnen gewünschte
Anzahl der Nachkommastellen angeben. Das Berechnungsergebnis
berücksichtigt dann jeweils nur diese Nachkommastellen. ^MDiv(932
,4)^ verwendet im Berechnungsergebnis also vier
Nachkommastellen.
Funktion
^MFun(EA[Funktion])^
Auf den Wert aus dem Register mit der Nummer A wird die in eckigen Klammern geschriebene Funktion angewendet und das Ergebnis in das Register mit der Nummer E geschrieben.
Beispiel:
^DIALOG^
^MRead1.Gegenstandswert^
^E^
Wert: ^MWrite1^
^MFun(21[RVG13_1.3])^
Gebühr: ^MWrite2^
Die Funktion berechnet hier zu dem im Register mit der Nummer "1" stehenden Gegenstandswert eine 1,3-fache Gebühr und speichert das Ergebnis im Register mit der Nummer "2". Der Inhalt dieses Registers wird anschließend ausgegeben.
Als Funktionen stehen hier die folgenden Möglichkeiten für Berechnungen zur Verfügung:
[RVG_WAHL] berechnet auswählbare Gebühr gemäß § 13 RVG (Funktion ist auf den Gegenstandswert anzuwenden)
[RVG13_0.3] berechnet 0,3-fache Gebühr gemäß § 13 RVG (Funktion ist auf den Gegenstandswert anzuwenden)
[RVG13_0.4] berechnet 0,4-fache Gebühr gemäß § 13 RVG (Funktion ist auf den Gegenstandswert anzuwenden)
[RVG13_0.5] berechnet 0,5-fache Gebühr gemäß § 13 RVG (Funktion ist auf den Gegenstandswert anzuwenden)
[RVG13_0.55] berechnet 0,55-fache Gebühr gemäß § 13 RVG (Funktion ist auf den Gegenstandswert anzuwenden)
[RVG13_0.6] berechnet 0,6-fache Gebühr gemäß § 13 RVG (Funktion ist auf den Gegenstandswert anzuwenden)
[RVG13_0.65] berechnet 0,65-fache Gebühr gemäß § 13 RVG (Funktion ist auf den Gegenstandswert anzuwenden)
[RVG13_0.7] berechnet 0,7-fache Gebühr gemäß § 13 RVG (Funktion ist auf den Gegenstandswert anzuwenden)
[RVG13_0.75] berechnet 0,75-fache Gebühr gemäß § 13 RVG (Funktion ist auf den Gegenstandswert anzuwenden)
[RVG13_0.8] berechnet 0,8-fache Gebühr gemäß § 13 RVG (Funktion ist auf den Gegenstandswert anzuwenden)
[RVG13_0.9] berechnet 0,9-fache Gebühr gemäß § 13 RVG (Funktion ist auf den Gegenstandswert anzuwenden)
[RVG13_1.0] berechnet 1,0-fache Gebühr gemäß § 13 RVG (Funktion ist auf den Gegenstandswert anzuwenden)
[RVG13_1.1] berechnet 1,1-fache Gebühr gemäß § 13 RVG (Funktion ist auf den Gegenstandswert anzuwenden)
[RVG13_1.2] berechnet 1,2-fache Gebühr gemäß § 13 RVG (Funktion ist auf den Gegenstandswert anzuwenden)
[RVG13_1.3] berechnet 1,3-fache Gebühr gemäß § 13 RVG (Funktion ist auf den Gegenstandswert anzuwenden)
[RVG13_1.5] berechnet 1,5-fache Gebühr gemäß § 13 RVG (Funktion ist auf den Gegenstandswert anzuwenden)
[RVG13_1.6] berechnet 1,6-fache Gebühr gemäß § 13 RVG (Funktion ist auf den Gegenstandswert anzuwenden)
[RVG13_2.0] berechnet 2,0-fache Gebühr gemäß § 13 RVG (Funktion ist auf den Gegenstandswert anzuwenden)
[RVG13_2.3] berechnet 2,3-fache Gebühr gemäß § 13 RVG (Funktion ist auf den Gegenstandswert anzuwenden)
[RVG13_2.5] berechnet 2,5-fache Gebühr gemäß § 13 RVG (Funktion ist auf den Gegenstandswert anzuwenden)
[RVG_7002] berechnet Auslagenpauschale gemäß RVG VV 7002 (Funktion ist auf die Gebühr anzuwenden)
[GERKOST10] berechnet 1,0-fache Gebühr gemäß § 34 GKG (Funktion ist auf den Streitwert anzuwenden)
[GERKOST5] berechnet 0,5-fache Gebühr gemäß § 34 GKG (Funktion ist auf den Streitwert anzuwenden)
[GNOTKG_WAHL] berechnet auswählbare Gebühr gemäß § 34 GNotKG, Tabelle B (Funktion ist auf den Geschäftswert anzuwenden)
[GNOTKG_0.2] berechnet 0,2-fache Gebühr gemäß § 34 GNotKG, Tabelle B (Funktion ist auf den Geschäftswert anzuwenden)
[GNOTKG_0.3] berechnet 0,3-fache Gebühr gemäß § 34 GNotKG, Tabelle B (Funktion ist auf den Geschäftswert anzuwenden)
[GNOTKG_0.4] berechnet 0,4-fache Gebühr gemäß § 34 GNotKG, Tabelle B (Funktion ist auf den Geschäftswert anzuwenden)
[GNOTKG_0.5] berechnet 0,5-fache Gebühr gemäß § 34 GNotKG, Tabelle B (Funktion ist auf den Geschäftswert anzuwenden)
[GNOTKG_0.6] berechnet 0,6-fache Gebühr gemäß § 34 GNotKG, Tabelle B (Funktion ist auf den Geschäftswert anzuwenden)
[GNOTKG_1.0] berechnet 1,0-fache Gebühr gemäß § 34 GNotKG, Tabelle B (Funktion ist auf den Geschäftswert anzuwenden)
[GNOTKG_2.0] berechnet 2,0-fache Gebühr gemäß § 34 GNotKG, Tabelle B (Funktion ist auf den Geschäftswert anzuwenden)
[GNOTKG_32005] berechnet Auslagenpauschale gemäß GNotKG KV 32005 (Funktion ist auf die Gebühr anzuwenden)
Tipp:
Bei
Verwendung der Funktionen [RVG_WAHL] und [GNOTKG_WAHL) können Sie mit
den Platzhaltern ^FZ1^ und ^FZ2^ Zusatzinformationen in den Text
einfügen. Nach der Berechnung liefert ^FZ1^ den Faktor und ^FZ2^ die
Bezeichnung der ausgewählten Gebühr.
Beispiele
Hier finden Sie Beispiele, die Ihnen den Einsatz der Register-Funktionen verdeutlichen sollen.
Beispiel 1
^DIALOG^
^MRead0.Beliebige Zahl^
^MSet1[4]^
^E^
Dividend: ^MWrite0^
Divisor: ^MWrite1^
Quotient:
^MDiv(201)^^MWrite2^
Durch ^MRead0.Beliebige Zahl^ wird eine vom Benutzer einzugebende Zahl im Register "0" gespeichert. Der Dialog zur Zahleneingabe zeigt dabei den Text "Beliebige Zahl" an. Anschließend wird dem Register "1" der Wert "4" zugeordnet (^MSet1[4]^). Im Text sollen insgesamt drei Werte ausgegeben werden. ^MWrite0^ fügt den Wert aus dem Register “0" und ^MWrite1^ den Wert aus dem Register "1" in den Text ein. ^MDiv(201)^ teilt den Wert des Registers "0" durch den Wert des Registers "1" und speichert das Ergebnis im Register "2". Von dort wird das Berechnungsergebnis mit ^MWrite2^ in den Text eingefügt.
Anweisungen ohne Text-Einfügung
im Dialog-Block
Anweisungen, die keine Zeichen in den
Text einfügen müssen oder sollen, können Sie innerhalb des Blocks
^DIALOG^ aufrufen.
Wenn vom Benutzer die Zahl "60" eingegeben wird, sieht der vom Textprozessor erstellte Text wie folgt aus:
Dividend: 60,00
Divisor: 4,00
Quotient: 15,00
Beispiel 2
^DIALOG^ ^E^
Schadensposition Betrag
^WWeitere Schadensposition^
^PBezeichnung der
Schadensposition^ ^MRead0.Betrag^^MAdd(101)^^MWrite0^^W^
Zwischensumme ^MWrite1^
Erstattungsfaktor ^MRead2,3.Erstattungsfaktor^x
^MWrite2,3^
Zu erstattender
Betrag ^MMul(312,2)^^MWrite3^
Zu Beginn der Verarbeitung des Rohtextes enthalten alle Register den Wert Null. Durch die Wiederholschleife ^W...^, die am Ende der rechten Spalte der ersten Tabellenzeile beginnt und sich bis in die darunter liegende Tabellenzeile erstreckt, kann der Benutzer eine beliebige Anzahl von Schadenspositionen erfassen, für die jeweils die zweite Zeile der Tabelle in den Text eingefügt wird. Zu jeder einzelnen Schadensposition finden die folgenden Verarbeitungsschritte statt:
1. Einfügen einer einzugebenden Bezeichnung in die linke Tabellenspalte^PBezeichnung der Schadensposition^
2. Speichern eines einzugebenden Betrags im Register "0"^MRead0.Betrag^
3. Addition des Inhalts der Register "0" und "1"; das Ergebnis der Berechnung überschreibt dann den Inhalt des Registers "1", wodurch dieses Register stets die aktuelle Zwischensumme enthält ^MAdd(101)^
4. Einfügen des Werts aus dem Register "0" in die rechte Tabellenspalte; dies ist der unmittelbar zuvor eingegebene Betrag^MWrite0^
Nach jedem Durchlauf fragt die Wiederholschleife, ob eine weitere Schadensposition folgt. Sobald diese Frage vom Benutzer mit Nein beantwortet wird, verarbeitet der Textprozessor die nach dem Schleifenende folgende dritte Tabellenzeile. Dort wird durch ^MWrite1^ die Zwischensumme aus dem Register "0" in die rechte Tabellenspalte eingefügt. Die Zwischensumme soll dann mit einem Erstattungsfaktor multipliziert werden. In der vierten Tabellenzeile ist dieser Faktor vom Benutzer einzugeben und wird mit einer Genauigkeit von drei Nachkommastellen im Register "2" gespeichert (^MRead2,3.Erstattungsfaktor^). Anschließend wird mit ^MWrite2,3^ der Faktor aus dem Register "2" in die rechte Spalte der vierten Tabellenzeile, ebenfalls mit drei Nachkommastellen, eingefügt. Die Multiplikation findet in der fünften Tabellenzeile statt. Die Anweisung ^MMul(312,2)^ speichert mit einer Genauigkeit von zwei Nachkommastellen das Produkt der Register "1" und "2" im Register "3". Von dort schreibt ^MWrite3^ den Wert in die rechte Spalte der fünften Tabellenzeile.
Wiederholschleifen mit Tabellen
richtig verwenden
Wenn Sie Wiederholschleifen
zusammen mit Tabellen verwenden, sollten der Beginn und das Ende der
Schleife in der gleichen Spalte der Tabelle stehen.
Nach der Eingabe von drei Schadenspositionen könnte die vom Textprozessor erstellte Tabelle dann so aussehen:
Schadensposition Betrag
Fahrradreparatur 230,00
Fahrradhelm 75,50
Hose 89,00
Zwischensumme 394,50
Erstattungsfaktor x 0,850
Zu erstattender Betrag 335,32
Alternative
Tabellen-Erstellung
Sie können eine Tabelle auch in
der Form erstellen, dass Sie mit einem Automatikabruf ^A...^ eine
Datenmenge durchlaufen und mit ^MSet...^ in Verbindung mit einem
Platzhalter für einen Zahlenwert aus den Datenbanken die Ausgangsdaten
für Ihre Berechnung erlangen. Achten Sie darauf, dass der Zugriff auf
die Daten dann zwischen ^A...^ und dem zugehörigen ^W^ stattfinden muss,
damit Sie auch die richtigen Daten erhalten.
Englische Trennzeichen für Zahlen
Im Rohtext kann ein beliebiger Platzhalter ^F[Name]^, der eine Zahl ausgibt, alternativ als ^F$[Name]^ aufgerufen werden. Hierbei werden die deutschen Trennzeichen für Tausender (".") und Nachkommastellen (",") durch die englischen Trennzeichen (genau umgekehrt) ersetzt.
Beispiel für die Ausgabe der Zahl "1000":
^FNRech.EndBrutto^ gibt
"1.000,00" aus;
^F$NRech.EndBrutto^ gibt "1,000.00" aus.
Entsprechend kann bei Textprozessor-Rechenoperationen statt ^MWrite[X]^ auch ^M$Write[X]^ verwendet werden.
Arbeiten mit mehreren Adressen (^S...^)
Bei dem Arbeiten mit Daten aus einer Adresse gibt es einen grundlegenden Unterschied zu den bislang beschriebenen Platzhaltern:
Die bisher beschriebenen Platzhalter existieren pro Akte nur einmal und können also von einem genau spezifizierten Platzhalter eingefügt werden (z. B. eigenes Aktenzeichen, Aktenzeichen der 1. Instanz usw.).
Daten aus einer Adresse lassen nicht so leicht zuordnen.
Denn
typischerweise sind viele Adressen in einer Akte vorhanden: Allein mit
den Mandanten- und Gegnerdaten sind zwei Adressdatenbestände angelegt.
Hinzukommen können noch Adressen von Versicherungen, gesetzlicher
Vertreter, usw., deshalb werden die einzelnen Adressen durch Nummern
unterschieden.
Sollen nun Adressdaten in einem Rohtext Verwendung
finden, muss Winmacs gesagt werden, aus welchem Datensatz der Vorname,
Name, Straße und Wohnort, etc. genommen werden sollen.
Ein Beispiel: Sie möchten den Nachnamen des ersten von zwei Gegnern als Platzhalter in den Rohtext einbauen.
Deshalb müssen Sie, bevor Sie auf Daten aus einer Adresse zurückgreifen, Winmacs erst einmal mitteilen, auf welche Adresse sich der Platzhalter beziehen.
Dies geschieht über Selektoren, in denen jeder anzusprechenden Adresse interne Identifizierungsnummern zugewiesen werden.
Die Verarbeitung von Adressdaten erfolgt demzufolge in zwei Schritten:
1. Schritt: Adress-Selektion
Es muss eine Adresse nach ihrer Funktion aus der Akte ausgewählt werden und ihr eine interne Identifizierungsnummer zugewiesen werden.
Die Auswahl der Adresse kann über verschiedene Wege erfolgen: Entweder durch eine direkte (automatische) Zuweisung im Rohtext (siehe Beispiel unten), oder über ein Dialogfenster, mit dem der Nutzer jeweils beim Anlegen eines neuen Dokuments die Adresse bestimmt.
Der Platzhalter für den Selektor beginnt immer mit ^S... . Er sollte in jedem einzelnen Rohtext (Primär- oder Sekundärtext), in dem Daten der Adresse ausgegeben werden, enthalten sein, und zwar im Einleitungsteil zwischen ^DIALOG^ und ^E^.
2. Schritt: Ausgabe der Adressdaten
Die Ausgabe der Daten einer zuvor selektierten Adresse erfolgt über die Anweisung ^FAdresseID.Datum^.
Mit dem Teil vor dem Punkt wird der zuvor selektierte Adressdatensatz mit der internen ID (eine Zahl von 1 bis 19) angesprochen. Mit dem Teil nach dem Punkt, Datum, werden die Daten spezifiziert, die von der jeweiligen Adresse ausgegeben werden sollen.
IDs für
Adressen
Verwenden Sie für die ID von Adressen nur
die Ziffern 1 bis 19.
Kein Datentext ohne selektierte
Adresse
Wurde in Schritt 1 keine Adresse selektiert,
dann setzt die Anweisung auch keinen Datentext in das zu erzeugende
Dokument.
Adress-Nr.: Diese Nummer im Textgenerator-Fenster muss der Identifizierungsnummer entsprechen.
In dem Eingabefeld wird festgelegt, auf welche der selektierten Adressen sich die auszuwählende Variable beziehen soll.
Beispiel:
^DIALOG^
^SAdresse1.Gegner^
^SAdresse2.Mandant^
^E^
Im DIALOG-Block erhält der Textprozessor die Anweisung, die Anschrift des vom Benutzer auszuwählenden Gegners unter der Nummer "1" und die des auszuwählenden Mandanten unter der Nummer "2" zu speichern (Adress-Selektion).
In obiger Abbildung des Textgenerators wurde Adress-Nr. 2 ausgewählt.
Sobald der Button Einsetzen angeklickt wird, erscheint im Rohtext der Platzhalter ^FAdresse2.Vorname^.
An der entsprechenden Stelle des Ergebnistextes wird dann der Vorname des Mandanten ausgegeben.
Mehr als 19 Adress-IDs mit
Trick verwendbar
Es können bis zu 19
verschiedene Adressen gleichzeitig mittels der
Identifizierungsnummern 1 bis 19 verarbeitet werden. Benötigen Sie mehr
Adressen, können Sie mitten im Dokument einen neuen ^DIALOG^-Bereich
beginnen, in dem Sie die Nummern 1 bis 19 neu vergeben. Sicherer ist es
jedoch, in diesem Fall mit Sekundärtexten zu arbeiten, damit Winmacs
nicht aus dem Tritt kommt (also z. B. einen Sekundärtext für die Angaben
des Mandanten, einen für den Gegner).
Übersicht
- Allgemeiner Adress-Selektor
- Präzise Selektoren
- ... und Adressdaten ausgeben
- Gedankenmodell für Adress-Verarbeitung
Allgemeiner Adress-Selektor
Bei einigen Dokumenten ist unbestimmt, welche Adressen verwendet werden sollen. So kann das Dokument "ALLG BRIEF" an jeden beliebigen Empfänger gerichtet sein. Dann verwendet man die nachfolgend als allgemeiner Selektor bezeichnete Anweisung.
Der Nutzer wird beim Erzeugen des Dokuments gefragt, welche Adresse aus der Akte er verwenden möchte.
^DIALOG^
^SAdresseX.Kommentar^
^E^
X Die Identifizierungsnummer der Adresse, d. h. eine Ziffer von 1 bis 19. Weitere Platzhalter aus dem gleichen Adressdatensatz müssen dieselbe Nummer verwenden.
Kommentar Hinweis, der im Dialogfenster zur Adressauswahl angezeigt wird. Er soll bei der Verarbeitung deutlich machen, welche Adresse jetzt ausgewählt werden soll. Insbesondere bei solchen Rohtexten, in denen mehrere Adressen ausgewählt werden müssen, kann der Kommentar ein unerlässlicher Zusatz sein!
Eine alternative Schreibweise ist ^S_AdresseX.Kommentar^. Ob Sie den Unterstrich verwenden oder nicht, ist Geschmackssache.
Beispiel:
^SAdresse2.Empfaenger des Schreibens^
Die Adresse, die hier ausgewählt wird, erhält die Identifizierungsnummer "2", und der Kommentar (Überschrift im Dialogfenster) lautet "Empfaenger des Schreibens".
Wann immer auf Daten aus dieser Adresse zugegriffen wird, müssen diese dieselbe Identifizierungsnummer enthalten, z. B. ^FAdresse2.Telefon^ für die diesem Adressdatensatz zugeordnete Telefonnummer.
Bei der Verarbeitung dieser Anweisung durch den Textprozessor wird folgender Dialog angezeigt, mit dem der Empfänger gewählt werden kann:
Umschalten zwischen den
Dialogen zur Empfänger-Wahl in Winmacs
Standardmäßig
sehen Sie das linke Fenster; die alte Ansicht rechts können Sie in
Winmacs über die Benutzerrechte einstellen: Hauptfenster-Menüband
"Einstellungen" > Gruppe "System-Parameter" >
Button Benutzer > Registerkarte
"Einstellung" > Unterregisterkarte "Anzeige
und Steuerung".
Dieser Selektor wird also immer dann eingesetzt, wenn sich aufgrund des Rohtext-Inhalts nicht klar definieren lässt, welche Empfängerklasse hier benötigt wird.
z. B. wird bei einem normalen Brief oder Übersendungszettel jede der aufgelisteten Empfängerklassen ein möglicher Empfänger sein.
Die mittels dieser Auswahl selektierte Adresse wird in die ID übergeben, auf die mit den Platzhalter-Anweisungen ^FAdresseID.Platzhalter^ Bezug genommen werden kann.
Weitere allgemeine Selektoren auf Adressen ohne Bezug zu einer Akte:
^SGerichtID.Kommentar^
Auswahl
eines beliebigen Gerichts aus der Gerichtsdatenbank
^SAnwaltID.Kommentar^
Auswahl eines beliebigen Anwalts aus der Anwaltsdatenbank
^SManuellID.Kommentar^
Manuelle Eingabe einer Adresse
Bei anderen Rohtexten ist aufgrund ihres Inhalts klar festgelegt, welche Adressen zu verwenden sind. Es ist z. B. vollkommen sicher, dass ein Rohtext, der die Bitte um Erteilung einer Deckungszusage enthält, immer an die Rechtsschutz-Versicherung des Mandanten geht. Dann kann man eine nachfolgend als präziser Selektor bezeichnete Anweisung verwenden.
Präzise Selektoren
Die präzisen Selektoren laden die konkret definierte Art einer Adresse, abhängig von der Akte. Beispiel: Es wird die Adresse des jeweiligen (in der Akte eingetragene) Gegenanwalts geladen. Mit dem Laden wird die Adresse aber noch nicht angezeigt, sondern nur unter der Identifizierungsnummer abgelegt.
Präzise Selektoren sind also immer dann sinnvoll, wenn infolge des Textinhalts nur eine bestimmte Empfängerklasse an einer Stelle in Frage kommt. Weiteres Beispiel: Der Selektor ^SRSMandID^, der die Rechtsschutzversicherung des Mandanten als Empfänger eines Schreibens auswählt – denn die Bitte um Deckungszusage an den Gegner gerichtet wäre nicht sehr sinnvoll.
Gegenüber dem allgemeinen Selektor (s. o.) haben die präzisen
Selektoren zwei Vorteile:
1. schnellere Erstellung, da keine Auswahl
getroffen werden muss,
2. dadurch ist auch keine Fehlbedienung
möglich.
Folgende präzise Selektoren stehen zur Verfügung:
- ^SMandantNr^ lädt Adressdaten des Mandanten.
- ^SGegnerNr^ lädt Adressdaten des Gegners.
- ^SDrittbNr^ lädt Adressdaten des Drittbeteiligten.
- ^SRSMandNr^ lädt Adressdaten der Rechtsschutzversicherung des Mandanten.
- ^SHPMandNr^ lädt Adressdaten der Haftpflichtversicherung des Mandanten.
- ^SGegAnwNr^ lädt Adressdaten des Gegenanwalts.
- ^SHPGegnNr^ lädt Adressdaten der Haftpflichtversicherung des Gegners.
- ^SKoAnwalNr^ lädt Adressdaten des Korrespondenzanwalts.
- ^SFordSchNr^ lädt Adressdaten des Schuldners einer Forderung.
- ^SHonEmpfNr^ lädt Adressdaten des Rechnungsempfängers.
- ^SHonMWSTNr^ lädt Adressdaten des Empfängers einer MwSt.-Rechnung.
Beachten Sie bitte, dass die Identifizierungsnummer Nr die gewählte Adresse nur intern im Textprozessor kennzeichnet.
Falls in der gewählten Adress-Kategorie mehrere Adressen in der Akte vorhanden sein sollten (z. B. zwei Gegner, wenn Sie ^SGegner1^ aufrufen), erhält der Ersteller des Dokuments eine Liste aller fraglichen Adressen angezeigt, aus der er die passende auswählen muss.
... und Adressdaten ausgeben
Um die Daten der Adresse auszugeben – egal über welchen der oben genannten allgemeinen oder präzisen Selektor Sie diese ausgewählt haben –, verwenden Sie den Platzhalter ^FKAdresseID.Feld^. Die ID muss unbedingt mit der ID-Nummer im Selektor übereinstimmen! Mit Feld werden die Daten spezifiziert, die von der jeweiligen Adresse ausgegeben werden sollen (vgl. Liste im Anhang 1).
Verwenden Sie alternativ den Platzhalter ^FKAdresseID.Feld^, um gegebenenfalls auf die Daten einer aktivierten Kontaktadresse zurückzugreifen. Enthält die Adresse keine Kontaktadresse, wird der gleich Inhalt wie über ^FAdresseID.Feld^ ausgegeben.
Beispiel:
Sie möchten einen Brief an einen Drittbeteiligten schreiben. Um die individuelle Anrede zu erhalten, muss der Rohtext folgendes enthalten:
^DIALOG^
^SDrittb3^
...
^E^
Im DIALOG-Block wird die Adresse des Drittbeteiligten unter der internen Nummer 3 abgelegt. Enthält die Akte mehrere Drittbeteiligte, wird der Nutzer bei der Dokumenterstellung gefragt, die Adresse welchen Drittbeteiligten er verwenden möchte.
^FKAdresse3.AnredeT^,
Die Briefanrede (Feld "Anrede T", z. B. mit dem Inhalt "Sehr geehrte Frau Müller") der zuvor selektierten Adresse Nr. 3 wird ausgegeben. Falls in der Adresse eine Kontaktadresse aktiviert ist, wird die dort hinterlegte Anrede verwendet.
Weiteres Beispiel:
Sie möchten den Namen des Sachbearbeiters aus der Unterakte des Gegners aufrufen. Dazu müssen Sie zunächst die Gegner-Adresse selektieren:
^DIALOG^^SGegner2^^E^
...
Name des Gegners: ^FAdresse2.Name1^
Name seines
Sachbearbeiters: ^FGegner2.Ansprech^
Es ist also möglich, über dieselbe Adressen-ID-Nr. unterschiedliche Platzhalter-Typen anzusprechen (hier: ^FAdresse... und ^FGegner...).
Gedankenmodell für Adress-Verarbeitung
Sie sitzen an einem Tisch, um ein Dokument zu schreiben. Auf diesem Tisch sind genau 19 Flächen aufgemalt, die mit 1 bis 19 nummeriert sind. Auf jede dieser Flächen kann man genau eine Karteikarte legen, die genau eine Adresse enthält. Zu Beginn Ihrer Arbeit sind alle diese Flächen leer.
Vor dem Beginn des eigentlichen Schreibens überlegen Sie sich, welche
Adressen Sie später im Text benötigen. Wenn Sie z. B. ein
vorgerichtliches Mahnschreiben fertigen wollen, dann wissen Sie, dass
Sie
1. die Adresse des Gegners bzw. Empfängers und
2. die des
Mandanten benötigen.
Also gehen Sie an den großen Karteikasten, holen sich die Karteikarte mit der Adresse des Gegners und legen Sie auf die 1. Fläche Ihres Tisches. Dann holen Sie die Karteikarte mit der Adresse des Mandanten und legen Sie auf die 2. Fläche des Tisches.
Dieser Teil bis hierhin beschreibt die Adress-Selektion. Der Textprozessor erledigt dies z. B. mit Hilfe der Platzhalter ^S_Adresse1.Gegner^ und ^S_Adresse2.Mandant^.
Jetzt beginnen Sie mit dem Schreiben und kommen zu einer Stelle, an der Sie den Vornamen des Mandanten benötigen. Sie wissen, dass auf der Fläche 2 des Tisches die Karteikarte liegt, welche die Daten des Mandanten enthält. Also sehen Sie auf dieser Fläche Nr. 2 liegenden Karteikarte nach, was dort unter "Vorname" steht und fügen dies in Ihren Text ein.
Dies wird vom Textprozessor durch die Anweisung ^FAdresse2.Vorname^ erledigt.
Verknüpfung mit