6.1 Stammdaten eingeben
| Führen Sie dazu folgende Schritte durch: | |
|---|---|
| Stammdaten eingeben | So können Sie Stammdaten eingeben |
| Schritt 1 | |
| Schritt 2 | Klicken Sie auf Anlegen . |
| Schritt 3 | Tragen Sie in die Felder AZ Gericht , Bezeichnung , Gericht und Verwalter die entsprechenden Informationen ein. Die Felder AZ intern , Verfahrensart , Kontenrahmen ( Kto.Rahmen ) und Länge der Konten ( Länge ) werden automatisch vorbelegt, können aber von Ihnen geändert werden. |
Tipp Die Werte in den Feldern Gericht und Verwalter sind in Auswahlmenüs, den sog. Komboboxen, vorgegeben und können an dieser Stelle nicht geändert werden. Die Einträge können nur über die Menüauswahl Einstellungen > Gericht bzw. Verwalter bearbeitet werden. Der Kontenrahmen ( Kto. Rahmen ) kann unter Einstellungen > Kanzlei > Allg. Einstellungen durch Texteintrag in der Kategorie Standardkontenrahmen-Akte voreinstellt werden. Im Auswahlmenü am Feld Verfahrensart haben Sie die Wahl zwischen (Regel-) Insolvenzverfahren, Verbraucherinsolvenzverfahren, Sekundärinsolvenzverfahren oder Nachlassverfahren. Es ist wichtig , dass Sie hier die richtige Verfahrensart eingeben, da dadurch programmintern bestimmte Verknüpfungen erzeugt werden. Die Kürzel (IN), (IK), (IE) stehen für Regelinsolvenzverfahren, Kleinverfahren und Sekundärrinsolvenzverfahren, erleichtern die Zuordnung, und sind bedeutungsgleich zu den Kürzeln im Feld Optional können Sie hier auch ein Standardbilanzschema auswählen. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche > neben dem Feld Std.-Bilanzschema . Mehr zu diesem Thema finden Sie im Kapitel Insolvenzbilanz . |
Hinweis Bitte beachten Sie, dass das AZ Gericht aus technischen Gründen eindeutig sein muss. Wenn Sie mehrere Verfahren mit demselben Aktenzeichen anlegen möchten, müssen Sie dem Aktenzeichen ein Leerzeichen oder Sonderzeichen („*“ oder „_“ (Unterstrich)) voranstellen. Bei evtl. Gerichtsexporten können diese Zeichen automatisch wieder entfernt werden. |
| Schritt 4 | Wechseln Sie auf die Karteikarte Status , um den Eröffnungsgrund , den Status des Verfahrens und die Antragsart (Fremd- und/oder Eigenantrag) aus dem Menü auszuwählen. Außerdem legen Sie an dieser Stelle fest, ob es sich um eine Liquidation oder eine Fortführung handelt ( Liq./Fortführung ). |
Hinweis Bitte beachten Sie, dass sich die Angabe im Feld Liq./Fortführung auf mehrere Stellen im Programm, bspw. auf die Verwaltervergütung, auswirkt. |
Handelsrechtlich registrierte Schuldner können in den Feldern Name des Handelsregisters ( HRG ), Nummer des Handelsregisters ( Nr ) und Blatt erfasst werden.
| Schritt 5 | Geben Sie im Feld ID (InsStat) die gerichtliche Verfahrens-Identifikationsnummer ein. Diese ist für Verfahren notwendig, über die ab 2014 in der Insolvenzstatistik berichtet werden muss. |
| 6 Schritt | Geben Sie an, ob der Verwalter für das vorläufige Verfahren verfügungsbefugt ( vV verf.bef.) ist, er währende des vorläufigen Verfahrens das Recht zum Forderungseinzug hat ( vV Recht Ford.einz.) , ob es sich um ein eigenverwaltetes Verfahren ( Eigenverwaltung ), ein Insolvenzplanverfahren ( Insolvenzplan ) oder ein schriftliches Verfahren ( Schriftliches Verfahren ) handelt, und ob die Verfahrenskosten gestundet wurden ( Stundung der V.-kosten ). |
Hinweis Die Insolvenzgerichte kennen in der Praxis hinsichtlich der Stundung der Verfahrenskosten unterschiedliche Vorgehensweisen. Insbesondere beim AG Hannover muss der Schuldner für das RSB-Verfahren einen gesonderten Stundungsantrag stellen. Um diese Arbeitsweise abzubilden verfügt die Verfahrensakte nun über das Flag “Stundung V.-Kosten RSB”. Dieses Feld ist auch über die hinterlegten Filter zugänglich und im Report Handaktendeckblatt zu finden. |
| 7 Schritt | Tragen Sie auf der Karteikarte Sonstiges das Anlagedatum (automatisch immer das Tagesdatum), Bemerkungen zum Verfahren und ggf. das manuelle Rubrum ein. Zusätzlich können Sie angeben, ob es sich um ein passives Verfahren handelt. |
Tipp Das manuelle Rubrum ist z.B. später für den Seitenkopf in Reports auswählbar. Für zusätzliche Informationen stehen Ihnen auf der Karteikarte Zusatz die Felder Zusatz1 bis Zusatz5 zur Verfügung. Diese können Sie z.B. in Anschreiben verwenden. |
Über die Karteikarte GIS |Plus können Sie für das Verfahren eine eigene Internetseite anlegen und verwalten. Diese Internet-Seite enthält standardisierte Informationen wie z.B. ein Gläubiger-Lexikon mit den wichtigsten Begriffen, Allgemeine Informationen für Arbeitnehmer zum Insolvenzgeld sowie weitere, häufig in den Kanzleien nachgefragte Informationen. Das Anlegen der Verfahren über den GIS | Plus-Assistent ist in wenigen Handgriffen erledigt und erfordert keinerlei Vorkenntnisse – Binnen weniger Sekunden erhalten Sie eine gültige Internetadresse, die Sie in Verfahren mit vielen Gläubigern, Arbeitnehmern oder einer breiten Öffentlichkeitswirkung auch per Telefon bequem herausgeben können. Ab Verfahrenseröffnung können Gläubiger und Arbeitnehmer auch Forderungen anmelden und/oder Sachstandsinformationen direkt mit Ihrer GIS-PIN abfragen. Weitere Informationen zu GIS | Plus finden Sie im Kapitel GIS | Plus – Öffentlichkeitsarbeit im Insolvenzverfahren. | |
| Die Karteikarten GIS-Optionen und GIS-Kurzinfos gehören zum Gläubiger-Informations-System GIS, das in Kapitel Das Gläubiger-Informations-System näher beschreiben wird. | |
| 8 Schritt | Klicken Sie auf Übernehmen , um die Eingaben temporär oder auf Speichern, um die Änderungen in der Datenbank zu speichern. Weitere Angaben zum Verfahren, wie z.B. Termine und Verfahrensbeteiligte, können Sie auf den entsprechenden Karteikarten im Bereich „Detail 2“ eintragen. Dies wird in den folgenden Abschnitten erklärt. |
| 9 Schritt | Nachdem Sie auf Speichern gegangen sind bietet Ihnen das Programm mit einem Anlageassistenten die Möglichkeit, Verwalter und Gericht im Massegläubigerverzeichnis anzulegen und ggf. auch Forderungen für Massekostenrückstellungen anzulegen. |
Tipp
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Tipp Es gibt den neuen Dossier Button, mit dem Sie mit Hilfe von Daten des Schuldners oder der Verfahrensbezeichnung unter Echbot Sales CONNECT suchen können. Dabei werden neben der Verfahrensbezeichnung oder dem Schuldnernamen, dem Namenszusatz und den Adressdaten auch die HRB-Nummer und die UStID des Schuldners zur Filterung verwendet. Die Anzeige erfolgt in einem Fenster des Standardbrowsers (Internetverbindung notwendig). |
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