Releasenotes Lexolution 9.6

Mit Lexolution 9.6 wurden neue Features sowie Verbesserungen bereitgestellt und bekannte Probleme behoben.
Die Highlights sind:

  • Negative offene Posten in einer Rechnung anrechnen
  • Termine, Fristen, Wiedervorlagen nach Exchange Online via MS Graph API als Kalendereintrag übertragen/abrufen
  • Exportbuchungen mit Standortkostenträger erstellen

Viel Spaß weiterhin mit Lexolution wünscht Ihnen Ihr Septeo Lexolution Team

Wichtige Hinweise für das Update auf Version 9.6.77

  • Major-Releases, Featurepacks und Servicepacks sind kumulativ und enthalten immer die vollständige aktuelle Version.

  • Lexolution 9.6.77 benötigt sowohl server– als auch clientseitig das Microsoft .NET-Framework 4.8

  • Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie das .NET-Framework 4.8 vorab (z.B. in einem geplanten Wartungsfenster) auf dem Lexolution-Server und auf den Clients damit das Lexolution-Update reibungslos und ohne Unterbrechung läuft.

  • Lexolution 9.6.77 benötigt clientseitig die Microsoft Visual C++ Redistributables 2015-2022 (x64 und x86) – 14.30.30704. Wenn sich auf dem System eine aktuelle Lexolution.DMS- oder winsolvenz.p4-Installation befindet dann ist die C++ Runtime bereits vorhanden. Die Downloads für das .NET-Framework 4.8 und für das UM und die common services finden Sie auf unserer offiziellen Downloadseite.

  • Bei der Verwendung des zentralen STP Usermanagement und bei Verwendung der cloud-Dienste (z.B. New Matter Intake, Time Mobile) ist es zwingend erforderlich folgende Services auf die angegebenen Versionen zu updaten. Die neuen Versionen beinhalten wichtige Verbesserungen, um die Stabilität der STP Cloud zu verbessern und sind daher für einen reibungslosen Betrieb erforderlich. Die Updates finden Sie auf der offiziellen Downloadseite.

    • STP Common.Service Version 1.6.530.0 (oder höher)
    • STP UserManagement Version 1.11.0
    • STP OnPremise Connector Version 1.10.0
  • Lexolution 9.6.77 und Lexolution.BI ist freigegeben für

    • Microsoft SQL Server ab der Version 2016 einschließlich der neuesten Version SQL Server 2025
    • Windows 11, Windows Server 2022 und Windows Server 2025
    • Office 2021, Office 2024 und Office 365
  • Die Version 9.6.77 unterstüzt nur noch TLS 1.2 (Transport Layer Security) für die Microsoft-basierten Kommunikationsschnittstellen.

  • Das Lexolution-Server-Update (Letzter Schritt im Setup mit dem Button Lexolution-Server starten) kann beim Update von einer älteren Version als 6.4 bei größeren Lexolution-Datenbanken mit Millionen von erfassten Leistungen (Zeiten, Auslagen) über 15 Minuten dauern.

IKAROS

  • Lexolution 9.6.77 benötigt IKAROS 2022 oder höher.

Lexolution.BI

  • Lexolution 9.6.77 benötigt Lexolution.BI 9.6

ADB-Tool zur Aktualisierung der Auswertungsdatenbank

  • Wenn Sie das ADB-Tool einsetzen, dann muss das Tool auf dem entsprechenden Server (normalerweise der SQL-Server) ebenfalls auf Version 9.6.77 aktualisiert werden. Bitte verwenden Sie die neue config aus dem Zip-Paket und passen Sie die Einstellungen entsprechend an (Datenbankverbindung, Anzahl Threads, Port, auszuschließenden Tabellen)

Versionshistorie

  • 17.07.2026 Technisches Release 9.6.74 (intern)
  • 22.07.2026 Technisches Release 9.6.76 (intern)
  • 13.08.2026 Launch 9.6.76
  • 18.08.2026 Release 9.6.77 (Fehlerbehebung)

Änderungen in Version 9.6.77

Fehler Konfliktcheckergebnis, Rechnungsversand und Mahnliste (#126052)
  • Bisheriges Verhalten
    Beim Öffnen der Sichten Akten > Konfliktcheck > Ergebnissicht, Abrechnung > Rechnungsversand und Rechnungswesen > Mahnliste kommt eine Fehlermedung und die jeweilige Sicht kann nicht geöffnet werden.

  • Neues Verhalten
    Die Sichten können wieder geöffnet werden.

Änderungen in Version 9.6.76

Textmarken Brutto Gesamtbetrag und Honorar: Vorschusspositionen bei Verwendung mit Sammelrechnung defekt (#123767)
  • Bisheriges Verhalten
    Beim Erstellen von Sammelrechnungen kam es bei der Textmarke Brutto Gesamtbetrag in bestimmten Fällen zur Ausgabe Textmarke Fehlerhaft, wenn kein offener Posten vorhanden war. Beim Erstellen von Gutschriften und Stornos kam es in bestimmten Fällen bei der Textmarke Honorar: Vorschusspositionen zur Ausgabe Textmarke Fehlerhaft, wenn nicht alle Daten der Sammelrechnung vorhanden waren.

  • Neues Verhalten
    Für die Textmarken Brutto Gesamtbetrag und Honorar: Vorschusspositionen werden jetzt Daten angezeigt.

Bei Textmarken für die QR-Rechnung (Schweiz) und den EPC Code wurde nicht der fällige Betrag verwendet (#123637)
  • Bisheriges Verhalten
    Durch die Einführung des Fälligen Betrags nach Anrechnung von offenen Posten wurde bei den folgenden Textmarken der zu zahlende Betrag nicht richtig ausgewiesen. Die folgenden Textmarken waren betroffen: Rechnung: Zahlbetrag, Rechnung: Zahlbetrag (formatiert), Rechnung: Zahlbetrag (Nachkomma), Rechnung: Zahlbetrag (Vorkomma), Rechnung: Zahlbetrag, Rechnung: QR-Code, Rechnung: ESR-Codierzeile sowie EPC-Code.

  • Neues Verhalten
    Die Textmarken verwenden jetzt den Fälligen Betrag, wenn offene Posten angerechnet werden, für den zu zahlenden Betrag.

Änderungen in Version 9.6.74

Negative offene Posten in einer Rechnung anrechnen (#89717)

Mit diesem Feature wird die Möglichkeit geschaffen, den fälligen Betrag bei der Abrechnung um Überzahlungen zu reduzieren.

Bei der Abrechnung steht in der Sicht Rechnungspositionen bei Anrechnungen die Funktion Offene Posten anrechnen zur Verfügung. Der Zugriff auf diese Funktion wird mit dem Funktionsrecht 7084 Rechnungsentwürfe - Rechnungspositionen - OP anrechnen gesteuert.

Im Auswahldialog können gefilterte offene Posten zur Anrechnung ausgewählt werden, wenn: - der offene Posten überzahlt und damit negativ ist, - der Rechnungsempfänger identisch ist, - es sich um einen offenen Posten in Basiswährung handelt, - offene Posten aus Teilrechnungen sind.

Nicht angerechnet werden können: - offene Posten aus Vorschussrechnungen, - offene Posten aus Splittrechnungen, - offener Posten eines Kumulierungsursprungs.

Für jeden Angerechneten offenen Posten wird am Ende der Rechnung eine Rechnungsposition am Ende Zeile eingefügt, um den Zahlbetrag zu reduzieren. Danach wird automatisch eine Rechnungsposition Fälliger Betrag angefügt. Mit dem Hinzufügen wird der gesamte Betrag des offenen Postens zur Anrechnung hinzugefügt. Der Betrag kann manuell reduziert werden.

Im Detail wird im der aktuell offene Betrag angezeigt. Mit dem Button Betrag übernehmen kann dieser Betrag in das Feld Betrag übernommen werden, um bei zwischenzeitlichen Änderungen den anzurechnenden Betrag in der Rechnungsposition zu aktualisieren.

Beim Abschließen der Rechnung wird validiert, dass der Eingabebetrag (negativ) größer als der noch vorhandene offene Posten Betrag (negativ) ist.

Buchung beim Abschließen der Rechnung

Die Umbuchung des offenen Posten auf die Rechnung erfolgt über das konfigurierte Konto mit der Kontenfunktion Verrechnungskonto in der Sicht Kontenfunktionen.

Stornieren von Rechnungen (#108053)

Beim Stornieren von Rechnungen wird ein eventuell gebuchter Rest ins Fremdgeld nicht storniert. Es entsteht wieder ein negativer offener Posten.

Textmarken

Die Textmarke Rechnungspositionen wurde im Zeilen für die Typen Angerechneter OP und Fälliger Betrag ergänzt, um die Formatierung der Rechnungsdokumente anzupassen. Ohne Verwendung dieser Typen wird die Rechnungsposition Weitere Positionen für die Anzeige verwendet.
Die Textmarke Honorar: Vorschusspositionen wurde um die Zeilen für Angerechneter offenen Posten und Fälliger Betrag ergänzt, um die Textmarken für den Brutto Gesamtbetrag zu ergänzen und die Ausgabe zu ermöglichen.

Der Bericht Übersicht zum Rechnungsentwurf wurde erweitert um die neuen Rechnungspositionen

E-Rechnung

Für die E-Rechnung werden alle Positionen der Rechnung mit dem Typ Angerechnete offene Posten in der Position Gezahlter Betrag zusammengefasst.

LEDES Export

Für den LEDES Export gibt es keine Änderungen, da keine Leistungen abgerechnet werden. Die angerechneten offenen Posten sind nicht in der LEDES Datei enthalten.

🛈 Beachte

Bitte prüfen Sie die Vorlagen der Rechnungen und passen diese vor der Verwendung der Rechnungspositionen an. Im Auslieferungsverzeichnis werden für die Erstauslieferung Vorlagen zur Verfügung gestellt. Die folgenden Vorlagen wurden dort angepasst: Systemvorlagen_credit_note_de.docx, Systemvorlagen_flat_rate_invoice_de.docx, Systemvorlagen_flat_rate_invoice_details_de.docx, Systemvorlagen_rvg_invoice_de.docx, Systemvorlagen_splitt_invoice_de.docx, Systemvorlagen_hourly_invoice_de.docx, Systemvorlagen_advance_invoice_de.docx, Systemvorlagen_advance_invoice_de_rvg.docx.

Termine, Fristen, Wiedervorlagen nach Exchange Online via MS Graph API als Kalendereintrag übertragen/abrufen (#114939)

Mit diesem Feature wird die Möglichkeit geschaffen Termine, Fristen und Wiedervorlagen in einem separaten Lexolution-Kalender je Mitarbeiter in Outlook anzeigen zu lassen. Wiedervorlagen und Fristen, sowie Vorfristen werden als Ganztagestermine übertragen. Der Transfer erfolgt via MS Graph API und muss vor Inbetriebnahme durch die Kanzlei in MS Entra eingerichtet werden. Eine gleichzeitige Nutzung von alter und neuer Kopplung ist nicht vorgesehen.

Sicht Mitarbeiter

In der Sicht Mitarbeiter in der Ribbongroup Exchange Kalender wurden Funktionen zum Administrieren der Verbindung hinzugefügt. Die Funktionen werden für alle markierten Mitarbeiter ausgeführt.

Mit der Funktion Postfächer testen wird geprüft, ob alle Voraussetzungen für die Verbindung vorhanden sind und das Ergebnis als Protokoll ausgegeben.

Für die bisherige Kopplung über den SIS, kann geprüft werden, ob Einträge vorhanden sind. Diese können gelöscht werden, bevor die neue Kopplung aktiviert wird, um Duplikate zu vermeiden.

Für die neue Kopplung stehen Funktionen Funktionen bereit, um auf Einträge zu prüfen, zu übertragen und zu löschen. Optional kann ein Datum eingegeben werden.

Nach erfolgreicher Prüfung und Initialisierung kann die automatische Übertragung aktiviert werden, um Änderungen permanent zu übertragen. In der Objektliste wird in der Spalte Exchange-Kalender aktiv der Zustand angezeigt.

Bei Änderungen im Kommunikationsdatensätzen der vCard wird bei aktivierter Kopplung eine Warnung ausgegeben.

Exportbuchungen mit Standortkostenträger erstellen (#115285)

Für den Export von Buchungen und Erlösverteilungen aus Lexolution, wurde in der Sicht Export - Einstellungen das Feld Kostenträger exportieren um die Option Standort-Kostenträger erweitert. In der Sicht Standorte wurde das Feld Kostenträger erweitert.

Bei Verwendung der Option Kostenträger exportieren wird beim Buchungsexport der Kostenträger aus dem Standort in das Feld Kostenträger der Exportbuchung übernommen und in der Exportdatei ausgegeben.

Zusätzliche Filter in der Sicht Mitarbeiter (#115194)

Die Mitarbeitersicht wurde um die Ribbongruppe Filter mit den Filtern für Mitarbeiter und auf aktive/inaktive Mitarbeiter ergänzt.

Neuer Filter „Akte” in der Sicht Kalender (#115268)

In der Kalenderansicht steht ein neuer Filter für Akten zur Verfügung.
Über die Ribbongruppe Filter kann eine bestimmte Akte ausgewählt werden, um gezielt nur die Termine anzuzeigen, die dieser Akte zugeordnet sind.

Der neue Aktenfilter lässt sich mit den bereits vorhandenen Filtern kombinieren:
Ist zusätzlich zum Aktenfilter mindestens ein weiterer Filter aktiv, werden nur die Termine angezeigt, die alle gewählten Filterkriterien gleichzeitig erfüllen (UND-Verknüpfung).
Der Aktenfilter steht in allen Ansichten (Tag/Woche/Monat) des Kalenders zur Verfügung und berücksichtigt ausschließlich Termine, die in Lexolution angelegt wurden.

Sprung aus der Sicht Akten direkt in den in die Sicht Kalender über das Kontextmenü (#115272)

Sie können über das Kontextmenü aus einer Akte in den Kalender springen. Wählen Sie hierfür in der Aktensicht die gewünschte Akte aus und öffnen Sie das Kontextmenü per Rechtsklick.

Die Kalendersicht öffnet sich. Dabei ist der Aktenfilter auf die gewählte Akte und der Anzeigefilter auf Termine vorbelegt.

Beteiligtenauswahl im Word Add-In: Automatische Vorbelegung von Adressen und Ansprechpartnern (#115217)

Bei der Verwendung des Content Controls Empfänger Adresse im Word Add-In wird beim Aktualisieren der Dokumentdaten der Dialog Beteiligtenauswahl angezeigt.
Dabei gilt die folgende Logik zur Vorbelegung:
Markieren Sie dort einen Kontakt im Bereich Aktenbeteiligte, wird die passende vCard-Adresse im Bereich Adressen automatisch vorbelegt.

Ist zum ausgewählten Kontakt in der Akte zusätzlich ein Ansprechpartner hinterlegt, wird die Option Ansprechpartner übernehmen automatisch aktiviert. Liegt außerdem eine Korrespondenzadresse des Ansprechpartners vor, wird auch die Option Korrespondenzadresse des Ansprechpartners übernehmen automatisch aktiviert.

Sind zu einem Kontakt keine entsprechenden Zusatzinformationen (Ansprechpartner, Korrespondenzadresse) hinterlegt, bleibt das bisherige Verhalten unverändert: Es wird die erste Zeile im Bereich “Adressen” markiert, die beiden Optionen bleiben deaktiviert.

Akte aus der Sicht Akte in neuer Registerkarte öffnen (#115525)

In der geöffneten Aktensicht können Sie eine Akte auswählen und diese bei gedrückter Taste [STRG] über das Kontextmenü und den Menüpunkt Akten in einer neuen Registerkarte öffnen.

Akte Zugriff auf Leistungsübersichten (#115352)

🛈 Beachte

Anpassung der Funktionsrechte notwendig.

In der Sicht Akten wurden die Funktionsrechte um die folgenden Funktionsrechte, um den Anwendern mit Lesezugriff auf die Akte Zugriff auf die Leistungsübersichten 1 und 2 zu ermöglichen.

  • 10007 - Akte Leistungsübersicht 1 - lesen
  • 10042 - Akte - Leistungsübersicht 2 - lesen

🛈 Hinweis

Das Funktionsrecht 10007 wurde von Akte – Quickinfo – Leistungen aktualisieren zu Akte Leistungsübersicht 1 - lesen umbenannt.

Sicht Akten: Anzeige des Panels „Akquisitionsverteilung“ (#115620)

🛈 Beachte

Das Panel Akquisitionsverteilung wird in der Sicht Akten nur noch bei Anwendern, mit dem folgenden Funktionsrecht angezeigt: - 50029 Akten - Akquisitionsverteilung lesen

Bisher wurde das Panel auch bei nicht verwendeter Akquisitionsverteilung immer angezeigt.

Sicht Akten: Spalte für abgelegte Akten hinzugefügt (#115213)

In der Sicht Akten wurde die Spalte mit dem Icon für abgelegte Akten wieder hinzugefügt.

Sicht Akten: Spalte Altes Aktenzeichen hinzugefügt (#123249)

In der Sicht Akten wurde im Spalteneditor der Objektliste die Spalte “Altes AZ” hinzugefügt.

Kontakte: In Listen Adresszusatz als Spalte anzeigen (#115346)

In den Sichten Personen, Organisationen, Behörden, Kontakte den Dialogen Dublettenabgleich und Auswahldialogen wird die Spalte Adresszusatz erweitert.

Sicht Mahnungen: Mailversand über ComCenter (#114994)

In der Sicht Mahnungen wurde der Versand von E-Mails einheitlich wie in der Sicht Rechnungsversand auf den Versand via ComCenter umgestellt.

BI: Neu: Fakten ohne Bearbeiter-/Dezernatszuordnung schwankten zwischen den ETL-Läufen (#123306)

Fakten der Leistungsrechnung, bei denen sich weder Bearbeiter noch HVRA auflösen ließen, wurden nicht immer gleich zugeordnet: Je nach ETL-Lauf landeten sie zufällig entweder im Unknown-Dezernat („-“) oder unter „in eigenen Akten”. Dadurch waren Auswertungen nach Dezernat nicht reproduzierbar. Diese vollständig unbekannten Fakten werden jetzt eindeutig und dauerhaft dem Unknown-Dezernat („-“) zugeordnet. Die reguläre Zuordnung zu „in eigenen Akten” war nicht betroffen und bleibt unverändert.

BI: Verbessert: Schnellere Fakt-Ladevorgänge in der Leistungsverrechnung (#123439)

Die „Letzte”-Kennzeichnung je Geschäftsvorfall (letzte Zeile) wurde bisher über separate Lookups ermittelt, die die jeweilige Quellabfrage ein zweites Mal komplett ausführten bei Datenmengen von mehreren Millionen Zeilen ein spürbarer Zeitfaktor. Diese Kennzeichnung wird jetzt direkt in der Quellabfrage berechnet. Dadurch werden die Daten nur noch einmal gelesen, die ETL-Laufzeit sinkt und identische Abfragen müssen nicht mehr doppelt gepflegt werden.

BI: Verbessert: Tätigkeitsart und Leistungsart werden aus einer gemeinsamen Quelle geladen (#123440)

Die Dimensionen Tätigkeitsart und Leistungsart wurden bisher über zwei getrennte Strecken aus unterschiedlichen Quellen geladen, obwohl die Daten zu über 90 % identisch sind. Beide entstehen jetzt in einem gemeinsamen Ladevorgang aus derselben Quelle: Die Zeiterfassungen werden nur noch einmal gelesen und bereinigt. Das verkürzt die Ladezeit und stellt sicher, dass beide Dimensionen stets aus demselben, konsistenten Datenstand entstehen.

BI: Verbessert: Schnellere und schlankere ETL-Läufe der Faktenverarbeitung (#123517)

Die Datenaufbereitung (ETL) der Faktenverarbeitung wurde an mehreren Stellen optimiert, ohne dass sich an den Auswertungen etwas ändert. Insgesamt startet der ETL-Lauf schneller und belegt weniger Ressourcen.

BI: Neu: Negative offene Posten als „Verbindlichkeit” ausgewiesen (#123529)

Seit Version 9.6 sind negative Rechnungen und damit negative offene Posten möglich. Bisher wurden diese pauschal als „Überzahlt” gewertet also bei unbezahlten negativen Rechnungen, bei denen die Kanzlei dem Rechnungsempfänger Geld schuldet. Solche Fälle erhalten jetzt den eigenen Status „Verbindlichkeit”; „Überzahlt” bleibt echten Überzahlungen positiver Rechnungen vorbehalten. So sind Forderungen, Verbindlichkeiten und Überzahlungen in allen Auswertungen klar unterscheidbar.

BI: Neu: Zuverlässigere Installation mit dem BiManager (Version 3.6) (#123565)

Beim Installieren von Paketen mit dem BiManager konnten Konfigurationen verloren gehen und Fehler unbemerkt bleiben so meldete der Installer teils Erfolg, obwohl die Installation unvollständig war, oder blieb hängen. Behoben wurde unter anderem: - die Server-Instanz des Tabular Models bleibt auch nach einem Neustart erhalten - Fehler werden jetzt klar gemeldet, statt intern verschluckt zu werden.

BI: Verbessert: Geringerer Speicherbedarf des Modells „Leistungsrechnung” (#123572)

Das tabulare Modell „Leistungsrechnung” belegt jetzt deutlich weniger Arbeitsspeicher: Durch eine optimierte Speicherung der Schlüsselspalten sank die Modellgröße in einem Referenztest um rund 21 % die Ersparnis wächst mit der Datenmenge. Für Excel- und Power-BI-Anwender ändert sich fachlich nichts alle Kennzahlen bleiben unverändert, die Verarbeitungszeit ebenso. Verfügbar für SQL 2017–2025.

Problembehebungen

Abbruch Buchungsexport mit Meldung Benutzerkürzel zu lang defekt (#121053)
  • Bisheriges Verhalten
    In bestimmten Fällen konnte es durch die Verwendung der 8-stelligen Benutzerkürzel zum Abbruch beim Buchungsexport kommen.

  • Neues Verhalten
    Der Buchungsexport mit Benutzerkürzeln bis zu 8 Zeichen ist möglich.

Textmarke “Honorar: Summe nicht verrechnete Leistungen” Formatierung defekt (#116460)
  • Bisheriges Verhalten
    In der Textmarke “Honorar: Summe nicht verrechnete Leistungen” wurde das tausender Trennzeichen nicht angezeigt.

  • Neues Verhalten
    In der Textmarke “Honorar: Summe nicht verrechnete Leistungen” wird das tausender Trennzeichen angezeigt.

Buchungsexport: Belege doppelte Dateinamen in zip-Archiv (#117421)
  • Bisheriges Verhalten
    In bestimmten Fällen wurde im zip-Archiv der Belege für den Buchungsexport die gleiche Datei mehrfach mit identischem Dateinamen in das zip-Archiv geschrieben.

  • Neues Verhalten
    Die Rechnungsdatei wird genau einmal in das zip-Archiv geschrieben.

Word Add-In: Unkontrollierte Fehlermeldung bei ungesicherten Dokumenten beim Schließen von Word (#121455)
  • Bisheriges Verhalten
    In bestimmten Fällen kam es beim Schließen von Word zu einer Fehlermeldung durch das Word Add-In, wenn ungesicherte Dateien vorhanden waren und beim Beenden von Word die technische Reihenfolge beim Schließen “Dokument schließen”, “Anwendung schließen” eingehalten wurde.

  • Neues Verhalten
    Die Reihenfolge des Schließens durch das System verursacht keine Fehlermeldung mehr.

BI: Fehlende Kultur/Sprache in Auswertungen für Akten ab 2021 (#116890)
  • Bisheriges Verhalten
    In Auswertungen nach Kultur bzw. Sprache fehlte für Akten ab dem Jahr 2021 die Angabe. Ursache war eine Änderung, dass in der Akten die Kultur nicht als Pflichtfeld in allen Akten eingegeben sein muss.

  • Neues Verhalten
    Das BI ermittelt die Kultur jetzt über die Id der hinterlegte Sprache. Ist zusätzlich eine abweichende Kultur an der Akte gesetzt, wird diese vorrangig verwendet. Damit werden Kultur und Sprache für Akten wieder vollständig ausgewiesen.

BI: Stichtag im Abschlussbestand verursachte Fehler auf englischsprachigen Servern (#117198)
  • Bisheriges Verhalten
    Die Spalte Stichtag der Dimension Abschlussbestand war fest als Datumsformat hinterlegt und führte auf englischsprachig konfigurierten Analysis-Servern zu einem Verarbeitungsfehler.

  • Neues Verhalten
    Der Stichtag wird nun sprachunabhängig ausgewiesen. Die Sortierung bleibt erhalten.

BI: Ladefehler bei externen Plandaten auf englischsprachigen Servern (#120620)
  • Bisheriges Verhalten
    Das Laden externer Plandaten brach mit einem Fehler ab („incompatible data types” im Lookup DatumKey). Ursache war eine unterschiedliche Behandlung von Datumswerten (Date vs. Timestamp), die nur auf bestimmten englischsprachig konfigurierten Servern mit abweichender Collation auftrat.

  • Neues Verhalten
    Die Datumszuordnung erfolgt jetzt über einen numerischen Schlüssel und ist damit sprach- und serverunabhängig.

BI: Fehlender Erlös bei Anwälten mit vollständig abgeschriebenen Leistungen (#121040)
  • Bisheriges Verhalten
    Erhielt ein Anwalt Erlös ausschließlich über die manuelle Erlösverteilung (per negativer Gutschrift, die einer Rechnungsstellung entspricht), während seine eigenen Leistungen vollständig abgeschrieben wurden, wurde dieser Umsatz nicht erkannt und fehlte in der Auswertung.

  • Neues Verhalten
    Der Load für abgeschriebene Leistungen berücksichtigt jetzt auch Erlöse von Personen ohne bzw. mit vollständig abgeschriebenen Leistungen ohne dass Daten dadurch doppelt geladen werden. Derselbe Fall bei Umbuchungen in den Zahlungen wird ebenfalls erfasst.

BI: Steuerfreie Auslagen aus Entwurfsrechnungen ohne Rechnungsbestandteil-Zuordnung (#123307)
  • Bisheriges Verhalten
    Steuerfreie Auslagen aus Entwurfsrechnungen wurden systematisch keinem gültigen Rechnungsbestandteil zugeordnet und landeten auf dem Unknown-Mitglied. Dadurch waren Auswertungen nach Rechnungsbestandteil in diesen Fällen unvollständig.

  • Neues Verhalten
    Diese Positionen werden jetzt immer ihrem Rechnungsbestandteil zugeordnet, sodass die Auswertungen wieder vollständig sind.

BI: Älteste Bestandsleistungen fehlten in der Altersstruktur des Abschlussbestands (#123564)
  • Bisheriges Verhalten
    Bestandsleistungen, die älter als rund fünf Jahre (1.800 Tage) waren, wurden im Abschlussbestand keinem Alterscluster zugeordnet und fielen aus allen Auswertungen nach Altersklassen heraus. Betroffen waren also gerade die ältesten und für die Bewertung kritischsten Leistungen. Summen ohne Altersbezug (z. B. Gesamtbestand, Mengen) waren nicht betroffen.

  • Neues Verhalten
    Es werden alle Bestandsleistungen korrekt ihrem Alterscluster zugeordnet, einschließlich der Kategorie „> 1800 Tage”.

BI: Fehlende Stunden bei gesplitteten Rechnungen ohne Honorarverteilung (#123570)
  • Bisheriges Verhalten

Abgerechnete und im Entwurf befindliche Leistungen aus gesplitteten Rechnungen ohne Anwaltskonto-Honorarverteilung (typisch: nachträglich auf 0 € gestellte Pauschal- bzw. Splitt-Rechnungen) erreichten die Leistungserfassung bisher gar nicht für diese Konstellation gab es keinen Ladepfad. Auswertungen abgerechneter Stunden je Mitarbeiter oder Rechnung waren dadurch zu niedrig. Zeiten- und Erlössicht waren nicht betroffen.

  • Neues Verhalten
    Diese Leistungen werden jetzt nachgeladen und mit dem Status „Nicht abrechenbar” ausgewiesen die Erlössummen bleiben unverändert.
BI: Fehlende Stunden bei Honorar-Umbuchung per 0-€-Gutschrift (#123571)
  • Bisheriges Verhalten
    Wird Honorar per 0-€-Gutschrift von einem Anwalt auf einen anderen umgebucht, so erhielt der umgebuchte Anwalt im Anwaltskonto zwar Gutschrift- und Zahlungszeilen, aber nie eine „Rechnung”-Zeile. Dadurch fehlten seine abgerechneten Stunden auf der Rechnungsseite vollständig oder gingen sogar negativ ein. Betroffen war jede Auswertung abgerechneter Stunden (abgerechnete Dauer je Anwalt, Realisierungsquoten, Praxisgruppen-Leistungsverrechnung).

  • Neues Verhalten
    Die Stunden werden jetzt genau einmal auf der Rechnungsseite ausgewiesen. Die Erlöse bleiben dabei centgenau unverändert, da sie fachlich korrekt auf den Gutschrift- und Zahlungszeilen liegen. Ebenfalls behoben wurden abgeschriebene Leistungen gesplitteter Rechnungen, die bisher rechnungsseitig fehlten.

BI: Unrealistische bezahlte Stunden bei Zahlung nach vollständiger Gutschrift (#123575)
  • Bisheriges Verhalten
    Wurde eine Rechnung komplett gutgeschrieben (storniert) und ging danach trotzdem noch eine Zahlung darauf ein, wies die Auswertung der bezahlten Leistungsstunden unrealistische Werte aus, im Extremfall Millionen Minusstunden für einen einzigen Fall. Eine einzelne betroffene Rechnung verfälschte die bezahlte Dauer. Betroffen waren nur die Stunden im Status „Bezahlt/Teilbezahlt”. Die Erlöse waren stets korrekt.

  • Neues Verhalten
    Eine Zahlung kann jetzt nie mehr Stunden ausweisen, als die Leistung tatsächlich hat.

BI: Abgerechnete Tätigkeiten mit mehrfach gezählten Stunden (#123576)
  • Bisheriges Verhalten
    Dieselbe abgerechnete Tätigkeit konnte in bestimmten Konstellationen mehrfach auf der Rechnungsseite erscheinen. Dadurch waren die abgerechneten Stunden je Anwalt, Akte oder Zeitraum zu hoch. Die Erlöse waren nicht betroffen, wohl aber jede stundenbasierte Auswertung.

  • Neues Verhalten
    Jede Tätigkeit zählt ihre Dauer jetzt wieder genau einmal die abgerechneten Stunden stimmen mit den erfassten Zeiten überein.

BI: Doppelt gezählte abgeschriebene Leistungen bei Splittrechnungen (#123577)
  • Bisheriges Verhalten
    Bei aufgeteilten (gesplitteten) Rechnungen wurden abgeschriebene Leistungen zusätzlich zur korrekten Aufteilung noch einmal in voller Höhe gezählt. Betroffen waren Tätigkeiten, die Erlöse blieben korrekt.

  • Neues Verhalten
    Abgeschriebene Leistungen auf Splittrechnungen werden jetzt nur noch einmal gezählt.

BI: Weitere Honorare werden bei Storno und neuer Abrechnung im Bestand mehrfach angezeigt (#123768)
  • Bisheriges Verhalten
    Bei der Zuordnung der Rechnung zum weiteren Honorar werden auch die stornierten Rechnungen der Storno-/Neuberechnungs-Kette mitgezählt statt nur der gültigen. Je storniertem Zwischenschritt entsteht eine zusätzliche Bestandszeile. Menge und Bewertung (Verkaufspreis) dieser Honorare sind dadurch zu hoch, und einzelne Bestandszeilen verweisen auf eine bereits stornierte Rechnung. Dieses Verhalten betraf nur die Sicht auf den Bestand und die Verkaufspreise, keine Erlöskennzahlen.

  • Neues Verhalten
    Die Rechnung wird direkt aus dem Bestandseintrag übernommen dieser trägt bereits je Bewegung die zutreffende Rechnung (Anlage = keine) statt über einen Umweg, der die gesamte Storno‑Historie einsammelt. Dadurch wird je Bewegung genau eine Bestandszeile mit der korrekten Rechnung berücksichtigt.

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