Pfad: Akten-Menüband "Akte" > Gruppe "Verwaltung" > Button Vermögen
Um das Vermögen einzusehen und zu verwalten, klicken auf den Button Vermögen. Es öffnet sich dann das Verzeichnis der Massegegenstände (Liste unten im Fenster).
Wenn Sie den Button Lfd. Nr. betätigen, wird die Vermögensübersicht nach laufender Nummer sortiert gedruckt.
Mit dem Button Kategorie drucken Sie die Vermögensübersicht nach Kategorien sortiert.
Button § 151: Ein Verzeichnis der Massegegenstände nach § 151 InsO (Mobilien, Immobilien und Anfechtungsansprüche) wird gedruckt. Wenn Sie darüber hinaus alle Datensätze nach Kategorie ausdrucken möchten, entfernen Sie die Markierung der Check-Box vor § 151 nur Mobilien/Immobilien/Anfechtungsansprüche (was hier voreingestellt ist, bestimmen Sie über das Hauptfenster-Menüband "Einstellungen" > Gruppe "System-Parameter" > Button Programm > Registerkarte "Akten-Eigenschaften").
Der Button Zahlungen ruft die nachfolgende Übersicht "Zahlungen zu Vermögen" auf, aus der hervorgeht, welche - ursprünglich eingebuchten - Vermögenspositionen tatsächlich noch vorhanden sind bzw. zwischenzeitlich liquidiert wurden und welche Wertberichtigung ggf. erforderlich war. Ein "J" in der namenlosen Spalte nach "Wertbericht. €" und der Eintrag "0.00" in der Spalte "Noch zu verwerten €" stehen für eine Ausbuchung im Verzeichnis der Massegegenstände.
In diesem Fenster liefert der Button Zahlungen den Überblick über alle einzelnen Zahlungs-/ Wertberichtigungsbuchungen, die bezüglich des markierten Vermögenspostens gebucht wurden.
Hier buchen Sie ggf. auch manuelle Wertberichtigungen mit dem Button Einfügen.
Der Button EVI importiert einen Vermögensbestand, der mit dem separaten Programm "IM EVI" erfasst wurde.
Der Button Import dient dem Import von Tabellen mit Vermögensgegenständen. Ehe Sie diesen Button betätigen, müssen Sie eine passende Import-Datei erstellt haben.
1. Aufbau der Import-Datei
Die Excel-Tabelle, aus der die Import-Datei erzeugt wird, muss folgende Eigenschaften besitzen:
- Die erste Zeile ist für die Überschrift reserviert und wird nicht eingelesen.
- Für jeden Datensatz (Vermögensgegenstand) ist eine eigene Zeile auszufüllen.
- Die Zellen sind entsprechend der Spaltenbezeichnungen auszufüllen oder leer zu lassen.
- Vermögenswerte werden automatisch als Euro-Beträge berücksichtigt.
Folgende Spaltenüberschriften werden benötigt:
Beispiel für eine entsprechend erstellte Excel-Tabelle:
2. Speichern der Import-Datei
Die Excel-Tabelle ist mit dem Dateityp "Text (Tabstopp-getrennt)(*.txt)" abzuspeichern.
3. Einlesen der Import-Datei
Nun klicken Sie auf Import. In dem Fenster "Vermögensbestand importieren" wählen Sie rechts den Ordner mit der Datei, links die einzulesende Datei aus.
Jetzt starten Sie den Import über den Button Importieren. Danach stehen Ihnen die Vermögensposten im Vermögensbestand zur Verfügung.
Der Button Export speichert die Liste der Vermögensverwaltung als Datei Vermoegen.txt in einem zu wählenden Verzeichnis. Danach wird gefragt, ob diese Datei in Microsoft Excel geöffnet und angezeigt werden soll.
Der Button WM Doku öffnet das Dokumenten-Management-System WM Doku und zeigt dort die Dokumente zur Insomacs-Akte an.
Der Button Neu, der Button Bearbeiten und der Button Entfernen dienen zum Verwalten der einzelnen Vermögensgegenstände und werden im Kapitel Buchen (s. u.) beschrieben.
Der Button Mehrfach wird aktiv, sobald in der Liste der Massegegenstände mindestens eine Check-Box am Zeilenbeginn aktiviert worden ist. Betätigt man Sie, wird das Fenster "Mehrfachzuordnung -Massegegenstände" geöffnet. Zum Bearbeiten der einzelnen Bereiche bzw. Eingabefelder setzen Sie einen Haken in die Check-Boxen davor.
Übersicht
Übersicht und Ermittlung der freien Masse
Alle Gegenstände und sonstiges Vermögen des Schuldners werden im Vermögensbestand der Akte erfasst und bilden zusammen mit den Gläubigerforderungen die Grundlage für die Vermögensübersicht in der Buchhaltung. In der Tabelle der Vermögenspositionen werden jeweils Liquidationswert ("L.-Wert") und Fortführungswert ("F.-Wert") getrennt dargestellt. Unter Berücksichtigung ggf. angemeldeter Aus- oder Absonderungsrechte ist die sich jeweils ergebende freie Masse ausgewiesen – ebenfalls getrennt sowohl für den Fall der Liquidation ("L.-Fr. Masse") und Fortführung ("F.-Fr. Masse").
Filter:
Tipp: Legen Sie für
die Ansicht des Verzeichnisses der Massegegenstände eine kanzleiweite
Vorlage (oder gleich mehrere) an. Lesen Sie dazu das Kapitel Auswertungen
verwalten.
Stellen Sie bitte hinterher die
Vorlage in dem Fenster ein, in dem sie zum Einsatz kommen soll – selbst
wenn Sie nur eine Vorlage erstellt haben. Das dafür notwendige Drop-down-Menü
finden Sie nach Erstellung der Vorlage links, direkt
über der Kopfzeile des Verzeichnisses der Massegegenstände.
Zum
Filtern des Verzeichnisinhalts stehen für Sie die Textfelder Nr.-Bereich
(Nummernbereich) und Einteilung zur Verfügung, die zuvor durch das
Setzen eines Hakens aktiviert werden müssen. Die Angabe 3;5;10-15 als
Nummernbereich beschränkt das Verzeichnis z. B. auf die Positionen mit
den laufenden Nummern 3, 5 und 10 bis 15. Die zur Einteilung verwendeten
frei wählbaren Kategorien ordnen Sie den einzelnen Vermögenspositionen
beim Buchen zu.
Anschließend können Sie einen
Text, der am Anfang dieser Kategorie stehen soll, hier zum Filtern
verwenden. Klicken Sie auf den Button Aktualisieren, um
die genannten Filterkriterien anzuwenden.
Den Ausdruck des
Verzeichnisses der Massegegenstände gemäß § 151 InsO können Sie auf
einen Teil der von Insomacs vorgegebenen Kategorien (zugeordnet beim Buchen) beschränken, indem Sie § 151 nur
Mobilien/ Immobilien/ Anfechtungsansprüche aktivieren.
Hinweis: Es lässt
sich eine Voreinstellung für diese Check-Box
festlegen (Hauptfenster-Menüband "Einstellungen" >
Gruppe "System-Parameter" > Button Programm >
Registerkarte "Akten-Eigenschaften" > Bereich
"Verzeichnis der Massegegenstände" > § 151 nur Mobilien/
Immobilien/ Anfechtungsansprüche).
Gruppieren Sie mit dem Drop-down-Menü Gruppierung die Vermögensübersicht nach "Einteilung", "Kategorie" oder "Ausg.".
Mit Hilfe der Check-Boxen bei Spalten ein-/ ausblenden können Sie festlegen, ob die zugehörigen Informationen im Verzeichnis enthalten sein sollen.
Die Darstellung ausführlicher Angaben (Art des Verfahrens, Insolvenzschuldner, Gericht, Aktenzeichen des Gerichts, Insolvenzverwalter, Akte zugeordneter Kanzleistandort, Aktenzeichen der Kanzlei und Eröffnungsdatum des Hauptverfahrens) zur jeweiligen Akte im Kopfbereich des Ausdrucks steuern Sie mit der Check-Box Überschrift erweitert.
Beim Drucken können Sie auch Trennlinien zwischen den einzelnenPositionen einfügen, indem Sie die Check-Box Trennlinien drucken aktivieren. Darüber hinaus lassen sich durch das Entfernen des Hakens in der Check-Box Preise drucken alle Preise und Werte im Ausdruck unterdrücken, so dass Sie Listen für eventuelle Angebote erstellen können.
Buchen
Um den Vermögensbestand zu verändern, stehen Ihnen in der Vermögensverwaltung folgende Eingabefelder zur Verfügung:
Die im Feld Laufende Nr. angezeigte Nummer ist eine automatisch vergebene, fortlaufende Nummer. Im KORREKTUR-Modus lässt sich die Laufende Nummer eines Vermögenspostens nachträglich ändern.
Als Kategorie stehen sechs feste Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung:
- "Sonstige Massezuflüsse"
- "Mobilien"
- "Immobilien"
- "Anfechtungsansprüche"
- "Geschäftskonten"
- "Hinterlegungskonten"
Ordnen Sie bei Konto-Nr. das Konto aus dem Kontenrahmen zu, auf das dieser Vermögensposten gebucht werden soll. In der Regel wird es sich um Konto aus dem Bereich Anlagevermögen (z. B. 0300) handeln.
Geben Sie eine Bezeichnung für die Position ein.
Die frei wählbare Einteilung der Positionen in verschiedene Kategorien ist eine freiwillige Angabe.
Hinterlegen Sie den Standort des Vermögenspostens, wenn der Schuldner mehrere Geschäftsstellen oder ein Lager unterhält.
Das Feld Bemerkung ist für Vermerke vorgesehen.
Ins Feld Intern kommen weitere Informationen, die nicht veröffentlicht werden.
Hinterlegen Sie den Namen des Käufers für den Veräußerungsfall.
Erfassen Sie ggf. weitere Beteiligte zu dem Vermögensgegenstand ein. Ein Klick auf den Button dahinter öffnet ein Fenster, in dem aus dem vorhandenen Adressenbestand ein Beteiligter ausgewählt werden kann, sowie dessen Ansprechpartner und Aktenzeichen.
Hinw. Fremdr. ist die Abkürzung für Hinweis auf Fremdrechte.
Erfassen Sie im Veräußerungsfall das Verkaufsdatum des Vermögenspostens.
Ist die Check-Box Ausgebucht "aktiviert", wird die "freie Masse" im Verzeichnis der Massegegenstände und den Verzeichnissen §§151-153 (aktiviert §153, zum Stichtag) auf Null gesetzt. Zusätzlich setzt Insomacs in Übersicht Zahlungen zu Vermögen den Eintrag für den Vermögensposten in der Spalte "Noch zu verwerten €" auf Null.
Tragen Sie bei Liquidationswert einen Schätzwert für den zu erzielenden Erlös bei Verkauf des Vermögenspostens für den Fall der Liquidation ein.
Auch der Fortführungswert ist ein Schätzwert. Für den fiktiven Wert zu einer Fortführung des Gegenstandes kann ggf. der Wiederbeschaffungswert als Anhaltspunkt verwendet werden.
Geben Sie schließlich den Buchwert des Gegenstandes lt. Buchhaltung an.
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