Die Benutzerverwaltung

Die Zugriffsberechtigungen und Benutzerrechte für Insomacs werden im Wesentlichen in RAG User verwaltet, dem separaten Programm zur Personenverwaltung für Insomacs, Winmacs, WM Doku und WM Voice.

Für jeden Anwalt und Sachbearbeiter, also für jeden, der sich in Insomacs anmelden kann und mit Insomacs arbeitet, muss in RAG User ein Benutzerprofil angelegt werden. Insomacs (, Winmacs und WM Doku) greifen auf diese Einstellungen zu.

Wie Sie in der Benutzerverwaltung Benutzer oder Benutzergruppen anlegen, löschen und Ihnen Rechte zuweisen, entnehmen Sie bitte dem separaten Handbuch zu RAG User.

Geöffnet wird die Benutzerverwaltung über das Hauptfenster-Menüband "Einstellungen" > Gruppe "System-Parameter" > Button Benutzer (die Einstellungen können jedoch nur geändert werden durch den jeweiligen Benutzer selbst, einen Superuser oder Administrator).

Tipp: Schnellzugriff auf die eigenen Benutzereinstellungen: Rufen Sie über das Hauptfenster-Menüband "Datei" > Button Mein Profil auf.

Der Kopfbereich des Fensters ist für die darunter angeordneten Registerkarten (die in den nachfolgenden Kapiteln beschrieben werden) immer gleich.

Hinweis: Diese drei Angaben können nur in der Benutzerverwaltung RAG User verändert werden. In Insomacs werden diese lediglich angezeigt.

Der Suchbegriff, der einen Benutzer repräsentiert, sollte aus seinem Nach- und Vornamen bestehen. Er kann nachträglich geändert werden.
Der Button (Lupe) zur Auswahl eines anderen Benutzer-Profils ist nur für Benutzer freigegeben, die in RAG User als SuperAdmin und/oder Admin hinterlegt sind. Mit anderen Worten: Nur berechtigte Benutzer haben einen schreibgeschützten Lesezugriff auf die Benutzer-Einstellungen eines anderen Insomacs-Benutzers.

Das Kürzel sollte aus den Initialen o. ä. bestehen und möglichst kurz sein. Es können nur Großbuchstaben erfasst werden. Das Benutzerkürzel dient der Anmeldung im Programm und zur Identifizierung.

Aus Sicherheitsgründen sollte für jeden Benutzer ein Passwort eingerichtet werden. Dieses ist dann bei jedem Programmstart unter Berücksichtigung der Groß-/ Kleinschreibung einzugeben. Wird das Passwort-Feld hier jedoch leer gelassen, muss auch beim Programmstart keines eingegeben werden. Dies wird aus Sicherheitsgründen ausdrücklich nicht empfohlen.
Ein sicheres Passwort könnte z. B. aus mindestens acht Zeichen bestehen, Groß-/ Kleinschreibung berücksichtigen, Ziffern oder Sonderzeichen enthalten, kein Eigenname oder Begriff aus einem Wörterbuch oder Duden sein und regelmäßig ausgetauscht werden.

Wenn Sie in diesem Fenster Ihr Winlogin eingeben, wird beim Programmstart der Login-Dialog bereits automatisch ausgefüllt.

Hinweis: Das beschriebene Eingabefeld sehen Sie nicht, wenn Sie als SYS (Systemadministrator) angemeldet sind.

Der Button Kürzel tauschen überträgt das Benutzerkürzel eines anderen Mitarbeiters auf das Kürzel des gerade angemeldeten Benutzers. Das ist z. B. nützlich, wenn ein Mitarbeiter die Kanzlei verlässt und ein anderer Mitarbeiter an dessen Stelle tritt.

Übersicht

Die Registerkarte "persönliches"

Pfad: Hauptfenster-Menüband "Einstellungen" > Gruppe "System-Parameter" > Button Benutzer > Registerkarte "persönliches"

Auf der Registerkarte "persönliches" der Benutzerverwaltung geben Sie persönliche Daten des Insomacs-Nutzers ein wie Vorname, Name, Geschlecht, Geburtstag und die Telefonnummern für privat, mobil und E-Mail.

Die Benutzerverwaltung: die Registerkarte "persönliches"

Wenn Sie in diesem Fenster Ihr Winlogin eingeben, wird beim Programmstart der Login-Dialog bereits automatisch ausgefüllt.

Hinweis: Das beschriebene Eingabefeld sehen Sie nicht, wenn Sie als SYS (Systemadministrator) angemeldet sind.

Geben Sie die persönliche Daten des Insomacs-Nutzers ein: Geschlecht, Titel, Vorname, Name, Geburtstag sowie die private und mobile Telefonnummern und die E-Mail-Adresse.

Hinweis:
Alle diese Felder sind auch in der Benutzerverwaltung verfügbar. Änderungen können hier wie dort vorgenommen werden und sind dann an beiden Stellen verfügbar.

Beim Erstellen einer beA-Nachricht wird anhand des SBRA die hier hinterlegte beA Safe-ID für die Vorauswahl, nach Rückfrage, verwendet!

Bereich "LEXolution.DMS"

Geben Sie die XId und den Loginname aus der STP-Benutzerverwaltung ein. Diese Daten sind Voraussetzung für einen erfolgreichen Verbindungsaufbau zu Documents.

Die Registerkarte "Organisation"

Pfad: Hauptfenster-Menüband "Einstellungen" > Gruppe "System-Parameter" > Button Benutzer > Registerkarte "Organisation"

Auf der Registerkarte "Organisation" der Benutzerverwaltung folgen Angaben zur internen Arbeitsorganisation.

Die Benutzerverwaltung: die Registerkarte "Organisation"

Stellen Sie im Drop-down-Menü Kategorie ein, ob die Person ein "Berufsträger" (d. h. Anwalt) oder "Personal" (z. B. Angestellter) ist.

Das Feld Abteilung ist nur bei Bedarf auszufüllen

Der folgende Block definiert, in welcher Form der eigene Name in Schriftstücken anstelle der Platzhalter in Rohtexten eingesetzt werden soll.

Ins Feld Name Grussformel kommt der eigene Name, der (z. B. in Briefen) am Ende nach dem Gruß erscheinen soll.

Ins Feld Name Bezugszeile kommt der eigene Name, der im Betreff oder Bezug eines Briefes stehen soll.

Im Abschnitt "Unterschrift im" werden die Funktionsbezeichnungen, passend für den jeweiligen Verfahrensstand, hinterlegt. So wird zu jedem Verfahrensstand die passende Unterschriftenzeile über den Textprozessor ausgegeben. Nachfolgend finden Sie typische Möglichkeiten:

Hauptverfahren: z. B. "Rechtsanwalt als Insolvenzverwalter"

Antragsverfahren: z. B. "Rechtsanwalt als vorläufiger Insolvenzverwalter"

Restschuldbefr.-Verfahren: z. B. "Treuhänder"

Vorläufiges Verfahren: z. B. "Rechtsanwalt als vorläufiger Insolvenzverwalter"

Verbraucher-Ins.-Verfahren: z. B. "Treuhänder"

Darunter folgen Angaben zu Rufnummern, Sekretariat und Steuernummer:

externe persönliche Rufnr.: Rufnummer des persönlichen Apparates für externe Anrufer. Diese Rufnummer sollte also i. d. R. nicht nach außen dringen.

interne persönliche Rufnr.: interne Durchwahl für das Telefonsystem in der Kanzlei

FAX: Faxnummer, die dynamisch im Briefkopf angegeben werden kann, insbesondere bei größeren Kanzleien mit mehreren Faxnummern

zuständige Sekretärin: Bei Kategorie "Berufsträger": Das Kürzel derjenigen Sachbearbeiterin, die dem Anwalt zugeordnet ist. Von Bedeutung z. B. für das Benachrichtigungssystem aus dem Kalender heraus.

Name Sekretariat: Name der Sekretärin

externe DW Sekretariat: Diese Rufnummer kann dynamisch im Briefkopf angegeben werden, damit Anrufer im zuständigen Sekretariat landen.

interne DW Sekretariat: interne Durchwahl (dahinter das Symbol für die Wahlhilfe)

E-Mail Sekretariat: E-Mail-Adresse des Sekretariats, z. B. wenn die persönliche E-Mail nicht nach außen gegeben werden soll

individuelle Steuernr. ist nur auszufüllen, wenn die Kanzlei mehrere Umsatzsteuer-Nummern besitzt (z. B. bei Bürogemeinschaften). In der Regel kann dieses Feld jedoch leer gelassen werden, dann wird die einheitliche USt.-ID-Nr. der Kanzlei verwendet.

individuelle Steuernr. USt.-ID-Nr. ist nur auszufüllen, wenn eine individuelle Steuernr. eingegeben worden ist.

Die Registerkarte "Einstellung"

Pfad: Hauptfenster-Menüband "Einstellungen" > Gruppe "System-Parameter" > Button Benutzer > Registerkarte "Einstellung"

Über die Registerkarte "Einstellung" der Benutzerverwaltung treffen Sie individuelle Vorgaben für die Programmnutzung durch den Insomacs-Nutzer.

Die Benutzerverwaltung: die Registerkarte "Einstellung"

Reihenf. Nr.: interner "Rang" für die Reihenfolge der Darstellung bei mehreren Insomacs-Nutzern, z. B. im Kalender

Geben Sie mit dem Drop-down-Menü Vorgabe Liste für die Vorfristen- und Fristen-Liste vor, für wen die Fristen nach dem Öffnen des Fenster angezeigt werden sollen. Folgende Werte sind möglich:

  • "Kategorie": abhängig von der Kategorie Berufsträger oder Personal
  • "Alle": Auswertungen werden mit Voreinstellung für "alle" Benutzer geöffnet
  • "Benutzer": Auswertungen werden für den angemeldeten Benutzer geöffnet.

Die Unterregisterkarte "Anzeige und Steuerung"

Wenn die Check-Box Eingabefeld hervorheben "aktiviert" ist, wird das fokussierte Eingabefeld wird farbig hervorgehoben.

Telefonliste mit Kontakten fragt ab, ob in der Telefonliste einer Akte standardmäßig auch Kontakte aus Adressen markiert sein soll oder nicht.

Wenn die Check-Box Beenden ohne Sicherheitsabfrage "aktiviert" wird, erscheint beim Beenden von Insomacs keine Sicherheitsfrage mehr, ob man das Programm wirklich schließen möchte.

Wenn die Check-Box Fristen prüfen (Programmende) "aktiviert" ist, werden Sie beim Beenden von Insomacs automatisch darauf hingewiesen, dass noch unerledigte Fristen vorhanden sind.

Wenn die Check-Box Doppelklick Textbestand/ Historie öffnet Dokument "aktiviert" ist, kann der Benutzer in der Historie einer Akte das Dokument zu einem Eintrag mit einem Doppelklick öffnen.

Die Check-Box Historiendokumente an WM Doku betrifft den Zugriff auf Dokumente in Winmacs-Akten aus dem Dokumenten-Management-System WM Doku heraus.
"aktiviert": Setzen Sie einen Haken, damit in WM Doku zusätzlich zu den von Ihnen selbst erstellten Dokumenten des Textbestands auch zur Historie kopierte externe Dokumente, wie z. B. E‑Mails und PDF-Dokumente, angezeigt werden, sobald in WM Doku eine Akte ausgewählt und rechts im Auswahlbereich der Button mit den blauen Aktenordnern aktiv ist.

Wenn die Check-Box Nachrichtenliste "aktiviert" ist, möchte der Benutzer für den Empfang von internen Nachrichten mit der Nachrichtenliste arbeiten. Es erscheinen dann zwei weitere Felder:

  • automatisch öffnen zeigt die Nachrichtenliste immer dann an, wenn eine neue Nachricht eingeht.
  • Max. Anzahl bestimmt, wie viele Einträge das Nachrichtenfenster höchstens umfassen kann.

Wenn die Check-Box OLGA-Statusleiste "aktiviert" und das Zusatzmodul "IM OLGA" (Online-Gläubiger-Auskunft) im Einsatz ist, wird in der Insomacs-Statusleiste (am Fensterrand unten recht) angezeigt, an welchen Datum die letzte Synchronisation mit dem OLGA-Server erfolgt ist. Falls dies nicht gewünscht ist, kann die Anzeige unsichtbar gemacht werden, indem die Check-Box hier "deaktiviert" wird.

Wenn die Check-Box Erweiterte E-Mail-Behandlung bei Drag&Drop in der Historie "aktiviert" ist und Sie eine E-Mail per Drag-and-drop aus MS Outlook auf das Insomacs-Hauptfenster, ein Akten-Fenster oder ein Historien-Fenster ziehen, blendet sich das Fenster "Nachricht übernehmen" ein. In diesem lassen sich die Dokumenteigenschaften bearbeiten.

Menü "Zuletzt geöffnet" beinhaltet die Anzahl der zuletzt geöffneten Akten, die im Hauptfenster-Menüband "Start" bzw. "Kanzlei" unter dem Button Akten angezeigt werden. Standardmäßig ist hier "6" eingetragen, der Eintrag "0" deaktiviert die Funktion.

Legen Sie im Feld Aktual. Jobliste (Min.) das Intervall für die Aktualisierung der geöffneten Jobliste in Minuten an.

Bereich "Farbschema/ Darstellung"

Hier treffen Sie Einstellungen, in welchen Farben das Insomacs-Programmfenster erscheint. Das Standard-Programm-Schema ist "InsoMACS-Standard". Sie wählen ein anderes Schema aus oder stellen über den Eintrag "benutzerdefiniert" Ihre eigenen Farben zusammen.

Normalerweise sind die Beschriftungen für Eingabefelder in Winmacs ohne Umrandung dargestellt. Zur besseren Kenntlichmachung können jedoch generell alle Eingabefelder-Beschriftungen immer eine schwarze Umrandung erhalten, indem Sie diese Check-Box Feldbezeichnung ohne Rand markieren.

Wenn die Check-Box Ribbon mit Farbe "aktiviert" ist, zeigt das Menüband die Farbe des Fensterhintergrunds an. Ansonsten enthält es die Windows-Standard-Farbe.

Im Farbschema "Benutzerdefiniert" können Sie drei Hintergrund-Farbeinstellungen treffen: für das Insomacs-Hauptfensters, für die Insomacs-internen Fenstern und für die Beschriftungen von Eingabefeldern (Feldbezeichner).

Listen-Style passt das Aussehen von Suchfenstern an. Voreinstellung ist "Themed". Falls das selektierte Feld in den Listen nicht erkennbar ist, wird empfohlen den Listen-Style auf "Gradient" zu ändern.

Die Unterregisterkarte "Kalender"

Diese untergeordnete Registerkarte ist noch einmal aufgeteilt. Am unteren Rand des Fensters können Sie auf die Reiter "Einstellungen" und "Auswahllisten" klicken, um die zugehörigen Steuerelemente einzublenden.

Einstellungen

Wenn die Check-Box Kalender mit dynam. Memo "aktiviert" wird, blendet Insomacs den Memo-Text über einem Termin ein, wenn man mit der Maus über den Termin fährt. Sie wird "deaktiviert", wenn diese Option zu Darstellungsschwierigkeiten führt.

Wenn die Check-Box Kalendernachrichten "aktiviert" ist, eigene Termine durch einen anderen Sachbearbeiter neu angelegt, verschoben oder gelöscht werden, wird der Termin-"Inhaber" darüber automatisch benachrichtigt. Die Benachrichtigung erfolgt in einem Nachrichtenfenster.

Wenn die Check-Box Terminerinnerungen "aktiviert" ist, erhält der Insomacs-Benutzer eine Erinnerung vor Terminen, in denen dies eingestellt ist. – Nicht sinnvoll ist eine Insomacs-Terminerinnerung, wenn die Termine z. B. mit Outlook synchronisiert werden und die Erinnerung dort erfolgt.

Wenn die Check-Box Nachricht aus Kalender bestätigen "aktiviert" ist und Sie eine Nachricht aus dem Kalender heraus verschicken, folgt eine Bestätigung mit der Angabe, an wen die Nachricht geschickt wurde.

Tragen Sie bei Dauer ein, welche Termindauer für neue Termine als Vorschlag verwendet werden soll.

Wenn Insomacs beim Erstellen eines neuen Termins auch eine Zeitspanne für die vorherige Erinnerung vorschlagen soll, dann bietet Ihnen das Drop-down-Menü entsprechende Auswahlmöglichkeiten.

Für die Genauigkeit des im Übersichtsfenster des Kalenders verwendeten Zeitrasters können Sie den durch die Programmeinstellungen definierten Standard übernehmen oder einen konkreten Wert fürs Intervall auswählen.

Wenn die Check-Box Termininfo automatisch anzeigen "aktiviert" wird, zeigt Insomacs automatisch beim Markieren eines Termins innerhalb des Übersichtsfenster des Kalenders rechts die ergänzenden Informationen zur Termindarstellung an.

Wenn die Check-Box eigene Kalenderspalte wählen "aktiviert" wird, steht beim Öffnen eines Übersichtsfensters des Kalenders die Markierung immer in der Spalte mit Ihrem Namen.

Die Auswahllisten

Mit dem Button Neu, dem Button Bearbeiten und dem Button Entfernen haben Sie die Möglichkeit, vordefinierte Auswahllisten für Personen und Ressourcen zu erstellen, zu bearbeiten oder zu löschen. Diese Listen können Sie dann im Übersichtsfenster des Kalenders zum schnellen Anpassen der Darstellung verwenden.

Beim Erstellen oder Bearbeiten einer Auswahlliste werden alle im Kalender zu berücksichtigenden Benutzer und alle Ressourcen in den beiden Listen auf der rechten Seite angezeigt. Sie wechseln zwischen diesen Listen durch Klicken auf den Button Personen oder den Button Ressourcen. Indem Sie einen Haken setzen, nehmen Sie die jeweilige Person oder Ressource in die Auswahlliste auf. Eine Auswahlliste benötigt immer eine Bezeichnung. Sie kann mit Hilfe der Check-Box Öffentlich auch allen anderen Benutzern zur Verfügung gestellt werden. Weiterhin können Sie einstellen, ob bei beim Verwenden der Auswahlliste zunächst eine Wochenübersicht aller Teilnehmer angezeigt wird und welche Standardposition die Auswahlliste bei der gemeinsamen Anzeige mit anderen Auswahllisten (z. B. innerhalb von Drop-down-Menüs) einnehmen soll.

Eine der Auswahllisten können Sie für sich selbst als Standard verwenden. Sie ist dadurch im Auswahlfenster Terminkalender voreingestellt. Sofern Sie einzelne Auswahllisten nicht benötigen, können Sie in der Check-Box Ausblenden einen Haken setzen.

Die Unterregisterkarte "Programmstart"

Wenn die Check-Box nicht Jobliste öffnen "aktiviert" wird, öffnet sich beim Programmstart von Insomacs die Liste der Jobs nicht automatisch.

Wenn die Check-Box Tagesübersicht öffnen "aktiviert" ist, öffnet Insomacs beim Programmstart die Tagesübersicht für den angemeldeten Benutzer.

Wenn die Check-Box Kalender öffnen (Woche) "aktiviert" ist, öffnet sich nach dem Starten von Insomacs automatisch der Kalender für den angemeldeten Benutzer in der Wochenansicht. Im Drop-down-Menü von Für können Sie auch einen anderen Sachbearbeiter auswählen.

Hinweis: Auf der Registerkarte "Einstellung" muss die Check-Box im Kalender berücksichtigen aktiv sein, damit hier die Check-Box aktiviert werden kann.

Wenn die Check-Box Kalender öffnen (alle Personen) "aktiviert" ist, öffnet sich in Insomacs nach dem Starten automatisch die Tagesansicht des Kalenders, in der die Termine aller Benutzer angezeigt werden.

Check-Box zuletzt offene Formulare wieder öffnen "aktiviert": Wenn Insomacs beendet wird, während noch Fenster offen sind (z. B. Akten- oder Adressfenster), werden diese nach einem Neustart automatisch wieder geöffnet.

Die Unterregisterkarte "Elster/ ERIC"

Hier können Sie für den jeweiligen Benutzer ein eigenes Elster-ERIC-Zertifikat für die USt.-Voranmeldung hinterlegen. Ist hier kein Zertifikat hinterlegt, wird stattdessen das Zertifikat der Kanzlei verwendet (Hauptfenster-Menüband "Einstellungen" > Gruppe "Kanzlei" > Button Stammdaten > Registerkarte "Elster/ ERIC").

Die Registerkarte "Rechte"

Pfad: Hauptfenster-Menüband "Einstellungen" > Gruppe "System-Parameter" > Button Benutzer > Registerkarte "Rechte"

Jedem Insomacs-Benutzer lassen sich Rechte zuweisen, die festlegen, was er nicht sehen und/ oder verändern darf. Die Einstellungen werden im separaten Programm für die Benutzerverwaltung, RAG User, getroffen. In Insomacs selbst können diese Rechte zwar nicht verändert, jedoch die gesetzten Rechte zumindest teilweise eingesehen werden, und zwar in der Benutzerverwaltung auf der Registerkarte "Rechte".

In dem separaten Programm der Benutzerverwaltung, RAG User, können für jeden Benutzer die nachfolgenden Rechte in Bezug auf Insomacs vergeben werden:

Aktenbereiche

  • E-Mail Passwort: Benutzer darf in der Akte das Passwort für E-Mail-Anhänge verwalten.

Allgemein

  • Akten versenden: Der Benutzer darf einem anderen Benutzer die Akte senden.
  • Arbeiten mit InsoMACS: Der Benutzer erhält das Recht, sich in Insomacs unter seinem Benutzerkürzel anzumelden und das Programm generell benutzen zu dürfen.
  • Fristen/ Vorfristen: Fristen und Vorfristen können immer und generell von allen Insomacs-Nutzern eingesehen werden. Wird dieses Recht vergeben, darf der Nutzer neue Fristen oder Vorfristen anlegen und bestehende Einträge verändern.
  • Fristen erledigen: Fristen können mit dem gleichnamigen Button auf den Status "erledigt" gesetzt werden.
  • Fristen löschen: Fristen können mit dem entsprechenden Button gelöscht werden.
  • Historie verwalten: Der Benutzer darf Historieneinträge löschen und fremde Historieneinträge bearbeiten.
  • Insolvenzstatistik versenden: Recht zum Versenden der Insolvenzstatistik.
  • OLGA-Akte veröffentlichen: Soweit das Zusatzmodul IM OLGA im Einsatz ist, wird hierüber das Recht vergeben, eine Insomacs-Akte in einem OLGA-Portal veröffentlichen zu dürfen.
  • OLGA-Authentifizierung: Der Benutzer darf in der Akte das Authentifizierungsverfahren für Gläubiger einstellen (vgl. Akten-Registerkarte "OLGA").
  • OLGA-Dokumente verwalten: Soweit das Zusatzmodul IM OLGA im Einsatz ist, wird hierüber das Recht vergeben, Dokumente im öffentlichen und im geschützten Bereich einzustellen und editieren zu dürfen.
  • PDF-Akte: schaltet den Button PDF-Akte im InsO-Aktenfenster sichtbar, über den ein PDF-Dokument mit den wichtigsten Angaben aus der Akte erzeugt wird.
  • Reportgenerator verwenden: Der Reportgenerator kann nur dann aufgerufen und genutzt werden, wenn dieses Recht vergeben wurde.
  • Rohtextstruktur anpassen: Die Rohtextstruktur, die im Textprozessor dargestellt wird, darf verändert werden.
  • SQL Report auswerten: Wenn im Reportgenerator SQL-Abfragen hinterlegt sind, dürfen auch diese Auswertungen durchgeführt werden.
  • SQL Report bearbeiten: Im Reportgenerator dürfen auch SQL-Abfragen definiert und bearbeitet werden.
  • Termine: Termine können generell von allen Insomacs-Nutzern eingesehen werden. Wird dieses Recht vergeben, darf der Nutzer auch bestehende Termine verändern und löschen sowie neue Termine anlegen.
  • Textschlüssel: Schlüsselfelder können von allen Benutzern genutzt werden. Um jedoch eine Schlüsselfelddefinition bearbeiten zu können, wird dieses Recht benötigt.
  • Vert.-Verz. Auszahlungen löschen: Gestattet das nachträglich Löschen von bereits erstellten Auszahlungen im Verteilungsverzeichnis.
  • Verteilungsverzeichnis erstellen: Recht zum Anlegen eines neuen Verteilungsverzeichnisses
  • Verteilungsverzeichnis löschen: Recht zum Löschen eines bereits angelegten Verteilungsverzeichnisses

Auswertung

  • Allgemein: Es besteht keine Zugriffsmöglichkeit auf die Gruppe "Auswertungen" im Hauptfenster-Menüband "Start".
  • Insolvenzstatistik öffnen: Die Insolvenzstatistik darf aufgerufen werden.
  • Korrekturtexte: Die Korrekturtexte können nicht geöffnet werden. Der Eintrag im Hauptfenster-Menüband "Start" > Gruppe "Auswertungen" > Button Korrekturtexte ist ausgegraut.

Buchhaltung

  • Auswertungen: Der Benutzer darf Auswertungen: in der Akten-Buchhaltung durchführen.
  • DATEV-Export erstellen: Benutzer darf DATEV-Export erstellen.
  • Globaler MT-940 Import verwenden: Der Benutzer bekommt im Hauptfenster-Menüband "Start" den Button MT940 Import eingeblendet und darf Kontoauszüge importieren und als Stapel Akten zuweisen.
    Hinweis: Dieses Recht benötigen nur Nutzer von Insomacs PLUS.
  • Optionen: Der Benutzer darf die Optionen in der Akten-Buchhaltung aufrufen und verändern.
    Hinweis: Hier können Sie pauschal alle "Optionen" als Recht vergeben, aber auch einzelne: "Kanzleidaten verwalten", "OLGA-System-Einstellungen verwalten", "Rohtexte verwalten" und "Stammdaten verwalten"
  • Zahlungsverkehr: Der Benutzer darf Buchungen vornehmen.

Gläubigerforderungen

  • Exportstatus zurücksetzen: In der Gläubigertabelle darf der Status "Export zu Gericht" zurückgesetzt werden. Die Forderungen von Gläubigern können geprüft und berichtigt werden, indem der gleichnamige Button freigegeben werden (Gläubiger-Unterakte, Register "Forderungen").

Korrekturmodus

  • Buchhaltung (Korrektur): Benutzer darf Korrekturen zu Buchhaltung ausführen.
  • Buchhaltung löschen (Korrektur): Benutzer darf die Buchhaltung löschen.
  • Insolvenzstatistik (Korrektur): Benutzer darf Korrekturen zu Insolvenzstatistik ausführen.
  • Registernummer ändern: Benutzer darf Registernummer der Akte ändern/ korrigieren.
  • Tabellenexport (Korrektur) Benutzer darf Angaben zu Tabellenexport ändern/ korrigieren.
  • Textbestand/HistoriePlus "Empfänger" ändern: Benutzer darf Textbestand/HistoriePlus "Empfänger" korrigieren.
  • Wiedervorlagen "erledigt" ändern: Benutzer darf Wiedervorlagen Kennzeichen "erledigt" korrigieren.

Optionen

  • Auswertungen verwalten: Benutzer darf "Darstellung" in Auswertungen erstellen/ ändern.
  • Fristen erhalten: In der Vorfristen- und Fristen-Liste kann der Sachbearbeiter ausgewählt werden.
    Ehe dieses Recht einem Benutzer entzogen wird, müssen dessen zukünftige Vorfristen und Fristen gelöscht oder einem anderen Sachbearbeiter (mit diesem Recht) zugewiesen werden. Erst dann darf die gewünschte Aktion ausgeführt werden.
  • Kanzleidaten verwalten: Die Kanzlei-Stammdaten und Eigene Konten können aufgerufen und verändert werden.
  • OLGA-System-Einstellungen verwalten: Die Einstellungen für das Zusatzmodul OLGA können aufgerufen und geändert werden.
  • Rohtexte verwalten: Die Rohtextverwaltung kann aufgerufen und verändert werden.
  • Stammdaten verwalten: Die Stammdaten können aufgerufen und verändert werden, soweit sie nicht die Buchhaltung betreffen.
  • Termine erhalten/ Im Kalender: Der Benutzer darf Termine erhalten und wird im Kalender angezeigt.
    Hinweis: Dies schließt das folgende Recht aus.
    Ehe dieses Recht einem Benutzer entzogen wird, müssen dessen zukünftige Termine gelöscht oder einem anderen Sachbearbeiter (mit diesem Recht) zugewiesen werden. Erst dann darf die gewünschte Aktion ausgeführt werden.
  • Termine erhalten OHNE Kalender: Der Benutzer darf Termine erhalten, ist aber im Kalender versteckt.
    Hinweis: Dies schließt das vorangegangene Recht aus.
    Ehe dieses Recht einem Benutzer entzogen wird, müssen dessen zukünftige Termine gelöscht oder einem anderen Sachbearbeiter (mit diesem Recht) zugewiesen werden. Erst dann darf die gewünschte Aktion ausgeführt werden.
  • Wiedervorlagen erhalten: Der Benutzer erscheint in der Wiedervorlagen-Liste.
    Ehe dieses Recht einem Benutzer entzogen wird, müssen dessen zukünftige Termine gelöscht oder einem anderen Sachbearbeiter (mit diesem Recht) zugewiesen werden. Erst dann darf die gewünschte Aktion ausgeführt werden.

Sicherheit

  • Administrator: Der Benutzer darf spezielle Befehle aufrufen.
  • Aktive Nutzer freigeben”: Benutzer darf aktive Nutzer freigeben.
  • Jobs löschen/ weitergeben: Der Benutzer darf Jobs löschen oder einem anderen Benutzer zuweisen. (Super-Admins erhalten dieses Recht automatisch.)
  • Kalender mit Krank/ Urlaub: Der Benutzer sieht im Kalender auch Eintragungen der Klassen "Krank" und "Urlaub" - alle anderen Benutzer sehen hier aus Datenschutzgründen stattdessen nur die allgemeine Bezeichnung "abwesend" ohne weitere Einzelheiten. Mit dem Recht verbunden ist auch die Berechtigung zum Verändern und Löschen dieser Termine.
  • Löschrechte für Adressen: Der Benutzer darf Adressen löschen (der Button Entfernen ist im Adressen-Suchfenster sichtbar). Löschungen werden protokolliert.
  • Löschrechte für Akten: Der Benutzer darf Akten löschen (der Button Entfernen ist im Akten-Suchfenster sichtbar).
  • Löschrechte für Altakten: Der Benutzer darf Altakten löschen.
  • Löschrechte für Alttexte: Der Benutzer darf Alttexte löschen.
  • Öffentliche Auswahllisten: Der Benutzer darf die öffentliche Auswahllisten des Kalenders verwalten.
  • Ressourcen: Der Benutzer darf die Ressourcen verwalten.
  • Synchronisationseinstellungen: Erlaubt den Zugriff auf die Optionen des ändern Outlook-Synchronizers (Super-Admins erhalten dieses Recht automatisch).
  • Zahlungsverkehr (DTA): Der Benutzer darf den Zahlungsverkehr per Datenträgeraustausch betreiben.

Bereich "Externer Benutzer" (Insomacs)

Dies ist der einzige Bereich auf der Registerkarte "Rechte", in dem Sie eine Einstellung vornehmen können. Stellen Sie hier ein, dass es sich um einen Benutzer handelt, der nur auf eine einzige Akte zugreifen darf. Tragen Sie diese in das Datenbankfeld Akte ein.

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